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Politik Ecuador deutet Ende von Assanges Zeit in Londoner Botschaft an
Nachrichten Politik Ecuador deutet Ende von Assanges Zeit in Londoner Botschaft an
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08:10 07.12.2018
Wikileaks-GründerJulian Assange verbrachte mehr als sechs Jahren im Asyl der ecuadorianischen Botschaft in London. Quelle: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa
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Quito

Nach mehr als sechs Jahren deutet sich ein Ende der Zeit von Wikileaks-Aktivist Julian Assange im Asyl der ecuadorianischen Botschaft in London an. Der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno sagte am Donnerstag in einem Radiointerview, seine Regierung habe von Großbritannien hinreichende schriftliche Garantien erhalten, dass der Australier nicht an ein Land ausgeliefert werde, in dem ihm die Todesstrafe drohen könnte.

„Der Weg ist frei für Herrn Assange, die Entscheidung zu treffen, zu gehen“, sagte der Präsident. Moreno sagte nicht, ob er Assange zwingen werde, die Botschaft zu verlassen. Assanges Rechtsberater seien dabei, die nächsten Schritte abzuwägen, sagte er.

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Assange hatte sich im Juni 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet, um einer Verhaftung wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen, die in Schweden gegen ihn erhoben wurden. Die schwedische Staatsanwaltschaft stellte dieses Verfahren im Mai 2017 ein. Assange hat aber immer wieder erklärt, er fürchte sich vor einer Auslieferung an die USA, die die Veröffentlichung geheimer US-Dokumente auf der Enthüllungsplattform Wikileaks als Geheimnisverrat ahnden wollten. Dafür könnte ihm in den USA bei einer Verurteilung die Todesstrafe drohen.

Assange ist mittlerweile ecuadorianischer Staatsbürger. 2017 hatte es anscheinend einen Plan gegeben, ihn zum Diplomaten zu ernennen und nach Russland zu bringen.

Von RND/AP

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