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Politik Regierungsberater fordern City-Maut statt Dieselfahrverboten
Nachrichten Politik Regierungsberater fordern City-Maut statt Dieselfahrverboten
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18:09 17.05.2019
Dieses Verkehrsschild "Verbot für Kraftfahrzeuge" mit dem Zusatz "Gilt für Diesel" gibt es in Deutschland immer häufiger. Quelle: Andreas Arnold/dpa
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Berlin

Namhafte Ökonomen fordern die City-Maut für Autos. Laut einem aktuellen Bericht des „Spiegel“ sieht das Bündnis darin eine ernstzunehmende Alternative zu Dieselfahrverboten.

Das Blatt zitiert ein Schreiben der Wissenschaftler mit folgenden Worten: „Die schrittweise Einführung einer Gebühr für die Fahrt mit dem Auto in eine Stadt ist anderen Regulierungsinstrumenten wie etwa Fahrverboten deutlich überlegen.“

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Damit könne man außerdem die Attraktivität von öffentlichen Verkehrsmitteln steigern und mehr Bürger zum Radfahren bewegen.

Stockholm, London und Oslo als Vorbild

Die Höhe der Maut wird in der Forderung zunächst nicht benannt, sie solle aber schrittweise erhöht werden und zunächst nur in einzelnen Stadtvierteln getestet werden. Als Beispiel nannten die Unterzeichner hierfür Erfahrungen aus Städten wie Stockholm, London und Oslo.

Unterzeichnet ist das Schreiben laut Medienbericht unter anderem vom obersten Wirtschaftsweisen der Bundesregierung, Christoph Schmidt vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, und dem Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums, Hans Gersbach.

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Von RND/lf