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Politik Rentenausgaben machen seit 1992 rund 10 Prozent der Wirtschaftskraft aus
Nachrichten Politik Rentenausgaben machen seit 1992 rund 10 Prozent der Wirtschaftskraft aus
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05:01 21.05.2018
Die staatlichen Ausgaben für Renten stiegen von 171,7 Milliarden Euro im Jahr 1992 auf 355,1 Milliarden Euro im Jahr 2017. Quelle: imago stock&people
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Berlin

Der Anteil der Renten-Ausgaben gemessen an der Wirtschaftskraft ist in Deutschland seit Beginn der Neunzigerjahre nahezu konstant. Das geht aus der Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Demnach haben sich die Ausgaben für Alters- und Hinterbliebenenrenten zwar mehr als verdoppelt. Sie stiegen von 171,7 Milliarden Euro im Jahr 1992 auf 355,1 Milliarden Euro im Jahr 2017. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt hat sich jedoch nur leicht erhöht: 1992 waren es 10,1 Prozent, 2017 dagegen 11,0 Prozent.

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Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald sieht angesichts von Deutschlands Wirtschaftskraft genügend Spielraum für eine Anhebung des gesetzlichen Rentenniveaus, das zuletzt bei 48,2 Prozent lag. „Im Kern ist jede Frage nach der Finanzierung der gesetzlichen Rente eine Frage der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem RND. Ein höheres Rentenniveau sei zwar nicht zu Nulltarif zu haben, „aber finanziell darstellbar“.

Von dpa/RND