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22:09 19.11.2018
Ralf Stegner gratulierte im November Enrico Kreft (SPD) zu dessen Wahl auf den Spitzenplatz der Landesliste zur Europawahl 2019. Kreft gewann diese im 2.Wahlgang mit 100 von 189 abgegebenen Stimmen gegen das Votum des Landesvorstandes. Quelle: Markus Scholz/dpa (Archiv)
Kiel

Bei der Wahl des Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 setzte sich im Novemver Enrico Kreft im zweiten Wahlgang mit 100 zu 89 Stimmen gegen die favorisierte Sozialökonomin Delara Burkhardt aus Stormarn durch.

Trotz der Entscheidung in Schleswig-Holstein hat der SPD-Bundesvorstand den Lübecker Enrico Kreft nur auf Platz 32 der Vorschlagsliste für die Europawahl 2019 gesetzt. Dafür sei die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Delara Burkhardt (26) auf Platz fünf der Bundesliste gekommen.

Stegner: Entspricht nicht dem Delegiertenbeschluss

 „Ich habe dagegen gestimmt, weil es nicht unserem Delegiertenbeschluss auf Landesebene entspricht“, sagte Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner am Montag nach der Sitzung.

Ralf Stegner sagte, er könne den Wunsch der SPD-Führung nach mehr Frauen als Mandatsträger und einer Verjüngung gut nachvollziehen. Aber es gelte auch, Beschlüsse auf Landesebene zu beachten. Und Kreft sei 40 Jahre jung.

Die endgültige Entscheidung über die Kandidatenliste trifft die SPD-Bundesdelegiertenversammlung am 9. Dezember 2018 in Berlin. Derzeit hat die SPD 27 Abgeordnete im Europaparlament.

Männer und Frauen im Reißverschlusssystem

Da nur wenige Frauen als Spitzenkandidatinnen in den Ländern für die Europawahl nominiert worden seien, habe der SPD-Vorstand mit großer Mehrheit für die gute Platzierung von Burkhardt entschieden. Hinzu komme, dass Männer und Frauen bei der SPD im Reißverschlusssystem abwechselnd auf die Nominiertenliste kommen müssen.

Von KN/dpa

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