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18:32 21.03.2019
Von Christian Hiersemenzel
Das Land Schleswig-Holstein will neue Stellen an Schulen schaffen. Quelle: Marijan Murat/dpa (Symbolfoto)
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Kiel

Bildungsministerin Karin Prien hat für viele Schulen im Schleswig-Holstein ab August eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung angekündigt. Insgesamt sei es darum gegangen, 23345 Stellen bedarfsgerecht auf die 793 Schulen im Land zu verteilen – 153 Stellen mehr als im Vorjahr und 1463 mehr gegenüber den ursprünglichen Haushaltsplanungen für das Jahr 2019.

„Mehr Stellen auf der einen Seite und geringere Schülerzahlen auf der anderen – damit haben wir zwei Hebel in der Hand, um die Unterrichtsversorgung noch einmal zu verbessern.“

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Wie werden die Stellen in Schleswig-Holstein verteilt?

Die zweiten Klassen an den Grundschulen erhalten eine weitere Unterrichtsstunde. Zur Stärkung der Inklusion bekommen die Förderzentren 70 zusätzliche Stellen. An berufsbildenden Schulen werden 23 Psychologen, Coaches und Bildungsbegleiter mehr eingestellt.

Für den Übergang zu G9 plant man an den Gymnasien 94 Stellen ein, die „durch rückläufige Schülerzahlen an dieser Schulart und eine geringere Stundentafel“ nach Einführung der Reform zur Verfügung stehen. Und: Für Deutsch als Zweitsprache gibt es 24 Stellen zusätzlich.

Berufsschulen haben 97 Prozent Unterrichtsversorung

Die Grünen-Abgeordnete Ines Strehlau wies darauf hin, dass die Berufsschulen mit 97 Prozent Unterrichtsversorgung aufgeholt hätten. Aus Besuchen wisse sie aber: „Sie bräuchten eigentlich deutlich über 100 Prozent.“

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