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Politik Land für einheitliche Cannabis-Freimenge
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08:46 06.06.2018
Foto: Schleswig-Holstein will eine einheitliche Cannabis-Freimenge.
Schleswig-Holstein will eine einheitliche Cannabis-Freimenge. Quelle: Oliver Berg/dpa
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Kiel

Schleswig-Holsteins Jamaika-Koalition unterstützt einen Vorschlag aus Baden-Württemberg für einheitliche Cannabis-Grenzwerte. «Wir halten eine Vereinheitlichung der bundesweit unterschiedlichen Obergrenzen für sinnvoll», sagte Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) in Kiel. Der Vorschlag ihres baden-württembergischen Amtskollegen Guido WOlf (CDU) sei Thema auf der Justizminister-Konferenz am Mittwoch und Donnerstag im thüringischen Eisenach.

«Die von Minister Wolf genannte Grenze von sechs Gramm wird auch in Schleswig-Holstein angewandt», sagte Süttlerin-Waack. «Sie wäre aus unserer Sicht eine gute Regelung.»

Es geht bei dem Vorstoß aus dem Südwesten um die Mengen Cannabis, die als Eigenbedarf gelten, und bis zu denen die Staatsanwaltschaften Verfahren einstellen können. Die Mengen sind je nach Bundesland unterschiedlich hoch.

Seit März 2017 ist es gesetzlich möglich, dass Patienten im Einzelfall Cannabis auf Rezept bekommen, etwa bei chronischen Schmerzen und als Palliativ-Behandlung.

Von dpa