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Politik Martin Schulz wirbt in Kiel für Albig
Nachrichten Politik Martin Schulz wirbt in Kiel für Albig
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21:15 04.05.2017
Von Ulf Billmayer-Christen
Martin Schulz zeigte sich in Kiel kämpferisch. Quelle: Frank Peter
Kiel

„Sorgen Sie bei der Wahl am Sonntag dafür, dass er Ministerpräsident von Schleswig-Holstein bleibt“, rief Schulz den rund 800 Zuhörern auf dem Kieler Asmus-Bremer-Platz zu. Der Ministerpräsident habe die individuelle Menschenwürde gepaart mit Pragmatismus und dem Respekt vor jedem Einzelnen zur Grundlage seines Handels gemacht. Schulz knüpfte daran an. „Ich will, dass alle die gleichen Chancen haben“ - und das unabhängig von Elternhaus, Geldbeutel oder Hautfarbe. Konkret wurde er nicht, bekam aber viel Beifall dafür, dass er die Rüstungsausgaben nicht erhöhen und die Rechtspopulisten aus den Parlamenten halten will. 

#derschulzzugistda: Martin Schulz unterstützt Torsten #Albig beim Wahlkampf aus dem Asmus-Bremer-Platz in #Kiel. #SPD

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Zuvor hatten Albig und SPD-Chef Ralf Stegner auf der letzten Großveranstaltung in der Landeshauptstadt vor der Wahl betont, bis Sonntag um jede Stimme zu kämpfen. Albig verteidigte den Abschiebestopp nach Afghanistan und bekannte sich zu einer Politik für „die linke Seite der Gesellschaft“. Als „Bürger dieser Stadt“ appellierte Albig an die Zuhörer, in den Tagen bis zur Wahl den Mitmenschen davon zu berichten, „was wir noch alles vorhaben im Land". 30 Prozent der Wahlberechtigten hätten sich noch nicht festgelegt. Albig zog  eine durchweg positive Regierungsbilanz, relativierte die teils mageren Umfragewerte für die SPD (“Ich weiß gar nicht, wen Sie da anrufen“) und berichtete vom schweren Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit ist. Das sei „scheiß anstrengend“.

Wegen einer Überprüfung durch den Kampfmittelräumdienst hat die am Abend stattfindende Wahlkampfveranstaltung in Lübeck mit Schulz mit Verzögerung begonnen. Laut Polizei hatten kurz vor Einlass Spürhunde bei einer routinemäßigen Kontrolle angeschlagen, woraufhin Experten der Feuerwehr die Musik- und Kongresshalle absuchten. Es sei jedoch nichts Verdächtiges gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Besucher konnten den Saal rund eine Stunde später betreten.

mit dpa

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