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Politik Spritpreise: Bundespolizei soll weniger tanken
Nachrichten Politik Spritpreise: Bundespolizei soll weniger tanken
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00:00 25.05.2011
Erste gemeinsame Übung der Polizei vor Bornholm Quelle: FB
Berlin/Kiel

Die „strengen Sparzwänge“ äußerten sich derzeit vor allem beim Tanken, heißt es laut „Saarbrücker Zeitung“ in einemMitarbeiterschreiben Seegers. Demnach wurde der Treibstoff für die Dienstwagen bereits kontingentiert. Ursache seien neben den Sparvorgaben der Politik allerdings auch die steigenden Preise für Benzin und Diesel. Mit den Leitern der regionalen Direktionen sei als Reaktion auf die steigenden Benzinpreise bereits eine „Kontingentierung“ vereinbart worden.

Die für Schleswig-Holstein verantwortliche Dienststelle in Bad Bramstedt bemüht sich um Gelassenheit. „Es wird nicht am Einsatz gespart“, betontam Mittwoch Sprecher Matthias Menge auf Anfrage von kn-online. Bei Fahrten zur Aus- und Fortbildung oder zu Besprechungen versuche man aber noch häufigerals bisher, Fahrgemeinschaften zu bilden oder die Bahn zu nutzen. Und für die Schiffe der Bundespolizei gelte der Appell, „nicht immer Vollgas zu fahren“.

Die GdP fürchtet dagegen, dass vor allem im Bereich der Prävention und bei der Überwachung von Autobahnstrecken der Sparkurs sehr wohl konkrete Folgen für die Bürger haben wird. „Außerdem entsteht der Eindruck, dasswir bisher Lustreisen unternommen haben, die nun problemlos gestrichen werden können“, sagt GdP-Sprecher Jörg Radek. Immerhin: Die Landespolizei in Schleswig-Holstein gibt sich von der Debatte unbeeindruckt. „Bei uns läuft alles normal“, sagt Sprecher Bernd Drescher. In Kiel rechnet niemand damit, dass es zu Einschränkungen bei Fahrten mit dem Streifenwagen kommen könne.

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