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Politik Trump-Finanzchef tauschte Aussage gegen Immunität
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19:42 24.08.2018
In this July 27, 2018 photo, police investigate the report of a "suspicious item" inside Trump Tower on Fifth Avenue, in New York. AP explains why the Trump Tower meeting matters in the Mueller probe. (AP Photo/Craig Ruttle) Quelle: AP
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Washington

Die Ermittlungen um seinen Ex-Anwalt Michael Cohen setzen US-Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck. Nun soll auch Allen Weisselberg, der Finanzchef Trumps, in die Affäre verwickelt sein. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ soll ihm im Zuge der Ermittlungen Immunität zugesichert worden. Weisselberg hatte dafür vor einer Grand Jury in New York ausgesagt.

Einem Bericht des Senders NBC zufolge handelt es sich bei Weisselberg um denjenigen Manager in der Trump Organisation, dem Cohen eine Rechnung mit der Bitte um Begleichung geschickt hatte. Dies sei die Rechnung gewesen, die zur Erstattung von Schweigegeld geführt hat, das Cohen vorher gezahlt hatte - unter anderem an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels, die behauptet, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben.

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Weisselberg gilt als Schlüsselfigur im Blick auf die Finanzen des Trumpschen Firmenkonsortiums. Er ist einer von zwei Treuhändern, denen Trump die Geschäfte übertragen hat, als er sie nach seiner Wahl zum Präsidenten abgegeben hatte. Insider berichteten dem Sender CNN, Weisselberg kenne jeden Schritt der Trump-Geschäfte, von der Steuererklärung bis zu Firmenverkäufen.

Trump vs. Sessions

Trump feuerte unterdessen den anhaltenden Konflikt mit Justizminister Jeff Sessions auf Twitter an und forderte Ermittlungen gegen seine mutmaßlichen Widersacher: Das Justizministerium solle sich „all die Korruption auf der „anderen Seite““ anschauen.

Am Vortag hatte Sessions erklärt, dass er und sein Ministerium sich nicht unzulässigerweise von politischen Überlegungen beeinflussen ließen. Er reagierte damit auf Vorwürfe Trumps, dass es Sessions nicht gelungen sei, die Kontrolle über sein Ressort zu erlangen..

Trump forderte Untersuchungen zu mehreren Angelegenheiten, derer Sessions Ressort sich teilweise bereits angenommen hat. Er nannte zwei ehemalige FBI-Mitarbeiter, Peter Strzok und Lisa Page, die der Generalinspekteur des Ministeriums, Michael Horowitz, scharf kritisiert hat, weil sie sich in Kurznachrichten abfällig über Trump geäußert hatten. Strzok, der nach Bekanntwerden der Nachrichten aus Muellers Team entfernt wurde, wurde diesen Monat vom FBI entlassen. Page kündigte selbst. Der Präsident erwähnte auch ein von Demokraten bezahltes Dossier, das für einen Antrag zur Abhörung eines seiner Verbündeten verwendet wurde. Sessions hat gegenüber Mitarbeitern klar gemacht, dass er trotz Trumps fortwährender Kritik nicht beabsichtige, freiwillig zurückzutreten.

Von RND/dpa/ap

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