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Politik Trump lobt Nordkoreas Diktator und sich selbst: „Ohne uns gäbe es „großen, fetten Krieg“ in Asien
Nachrichten Politik Trump lobt Nordkoreas Diktator und sich selbst: „Ohne uns gäbe es „großen, fetten Krieg“ in Asien
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20:30 02.01.2019
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen in Singapur: „großen, fetten Krieg in Asien“ verhindert. Quelle: AP
Washington

Im zuletzt wieder angespannteren Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea ist US-Präsident Donald Trump einen Schritt auf Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un zugegangen. Kim habe ihm einen „großartigen Brief“ geschrieben, sagte Trump am Mittwoch am Rande einer Kabinettssitzung. Sowohl er als auch Kim hätte nichts gegen ein zweites Treffen einzuwenden, so Trump weiter. Die Beziehungen zu Nordkorea seien inzwischen sehr gut. Hätten er und Kim sich nicht im vergangen Jahr nicht in Singapur getroffen, gäbe es heute einen „großen fetten Krieg in Asien“ wird der US-Präsident zitiert.

Zuletzt hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in seiner Neujahrsansprache mit einer Abkehr vom Annäherungskurs gedroht, falls die USA weiter an ihren Sanktionen festhielten. Kim warf Trump vor, Zusagen nicht einhalten zu wollen und ihm einseitige Abrüstungsschritte abzupressen. „Falls die USA ihre vor der ganzen Welt gemachten Versprechen nicht erfüllen, unsere Geduld falsch einschätzen und an Sanktionen und Druckmitteln festhalten, um Dinge einseitig zu erzwingen, werden wir wahrscheinlich keine andere Wahl haben, als einen neuen Weg auszuloten“, sagte er im staatlichen Fernsehen.

Nuklearwaffen als Lebensversicherung

Washington und Pjöngjang streiten seit Monaten darüber, wie der Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern konkret ablaufen soll. Streitpunkt sind der Ablauf der von den USA verlangten atomaren Abrüstung und einer Aufhebung von US-geführten Sanktionen gegen Nordkorea, auf die die Führung um Kim pocht. Dessen hermetisch isoliertes Land sträubt sich auch gegen US-Forderungen nach einer detaillierten Auflistung der Nuklear- und Raketenanlagen, die im Rahmen eines möglichen Deals für Inspektionen und eine Demontage infrage kämen.

Seit Jahrzehnten vertritt Nordkorea die Linie, sein Atomprogramm solange voranzutreiben, bis die USA ihre Truppen von der koreanischen Halbinsel sowie den Nuklearschirm abziehen, der Südkorea und Japan schützt. Erst im Dezember legte eine Mitteilung in den Staatsmedien nahe, dass Pjöngjang im Kern nicht davon abrücken will: Man werde niemals einseitig ihre Atomwaffen aufgeben, solange Washington die nukleare Bedrohung nicht beseitige, hieß es. Experten zufolge sieht Kim gerade im Nukleararsenal das größte Faustpfand für das politische Überleben der kommunistischen Führung.

Von dpa/tap/RND

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