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Politik Vattenfall: Es gibt keine Grenzwerte für Atommüll in Kavernen
Nachrichten Politik Vattenfall: Es gibt keine Grenzwerte für Atommüll in Kavernen
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12:58 12.03.2012
AKW Brunsbüttel. Foto:Hinrich Bäsemann
Kiel

Das teilte ein Sprecherin des Energiekonzerns am Montag auf Anfrage mit. In einer Kaverne mit Atommüllfässern im stillgelegten Kernkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) waren nach Angaben der Kieler Atomaufsicht bis zu 500 Millisievert Strahlenbelastung je Stunde gemessen worden. Zur Einordnung: Ein Arbeitnehmer in einem Kernkraftwerk darf maximal 20 Millisievert Strahlung im Jahr ausgesetzt sein.

Die Vattenfall-Sprecherin erläuterte, dass die 500 Millisievert Belastung direkt an einzelnen Fässern gemessen worden seien. In der Raumluft der Kaverne erreiche die Strahlung meist Werte von 30 bis 50 Millisievert je Stunde. Diese Kavernen seien aber Sperrräume, die von Arbeitnehmern in der Regel nicht betreten werden dürfen. Nach draußen ist laut Kieler Atomaufsicht keine höhere Strahlung als gesetzlich erlaubt ausgetreten. Eine Anfang März eingerichtete Messstelle überwacht ständig die mit Betonriegel geschlossenen Öffnungen, die zudem versiegelt sind.

dpa

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