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Politik Land will Flüchtlingsunterkunft halten
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19:02 25.05.2018
Die Landesregierung will die Rantzau-Kaserne in Boostedt bis 2024 als Erstaufnahmeeinrichtung nutzen. Quelle: Stephan Ures
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Kiel/Boostedt

Diese Verlängerung sei im jetzigen Mietvertrag mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bereits vorgesehen. Das Ministerium reagierte auf Vorwürfe der SPD-Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber. Sie sprach von einer beantragten Entfristung und Erweiterung der Erstaufnahmeeinrichtung, die der Gemeinde mit einem Schreiben der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) vom 8. Mai mitgeteilt worden sei.

Grund: Unterbringungsbedarf wird absehbar nicht sinken

Das Ministerium erklärte, es stimme die erforderlichen Schritte für eine über das Jahr 2019 hinausgehende Nutzung gemeinsam mit der GMSH intern mit der Gemeinde Boostedt ab. Eine Verlängerung der Nutzung sei notwendig, weil nur so der derzeitige und absehbar nicht sinkende Unterbringungsbedarf von landesweit 1800 bis 1900 Menschen gedeckt und das Funktionieren der behördlichen Abläufe garantiert werden könnten. Die Gemeinde wisse, dass das Land die Rantzau-Kaserne über 2019 hinaus für Flüchtlinge nutzen wolle, sagte Staatssekretär Torsten Geerdts. Die SPD-Politikerin Eickhoff-Weber meinte dagegen, Boostedt sei vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Von dpa