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Politik Wagenknecht wirbt für Kompromisse
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20:06 07.09.2017
Sahra Wagenknecht auf der Bundesleserkonferenz in Berlin. Quelle: Thomas Imo
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Berlin

Für ein Bündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl zeigen sich die Linken in Kernpunkten kompromissbereit. Die Fraktionschefin im Bundestag, Sahra Wagenknecht, sagte am Donnerstag auf der Bundesleserkonferenz des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dass sie sich beispielsweise beim Thema Leiharbeit das französische Modell vorstellen können.

Sahra Wagenknecht hat wenig Probleme, sich mit politischen Gegnern anzulegen. Auf der Bundesleserkonferenz des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) wollten die Leser von der Chefin der Linken erfahren, welche Rezepte sie gegen explodierende Mietpreise und Niedriglöhne habe. Hier geht’s zur Bildergalerie.

Eigentlich wollen die Linken Leiharbeit ganz abschaffen – in Frankreich müssen Unternehmen Leiharbeitern 10 Prozent mehr Lohn zahlen als angestellten Arbeitnehmern. Auch beim Thema Vermögenssteuer zeigte sich Wagenknecht kompromissbereit. „Wenn Multimilliardäre 3 Prozent statt der von uns geforderten 5 Prozent ihres Vermögens versteuern müssen, wäre schon einmal etwas getan.“

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Wagenknecht betonte, dass Russland mit der Annexion der Krim gegen Völkerrecht verstoßen habe. „Dennoch sind die Sanktionen falsch, weil sie unser Verhältnis zu Russland beeinträchtigen und unserer Wirtschaft schaden.“ Die Linken-Politikerin betonte, dass der Westen den Russen garantieren müsse, dass sich die Nato nicht weiter ausweite.

Von RND