Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Politik "Gorch Fock"-Sanierung wird fortgesetzt
Nachrichten Politik "Gorch Fock"-Sanierung wird fortgesetzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:44 30.10.2019
Ein Auto steht vor dem Tor der Elsflether Werft. Die Bremer Lürssen-Werft hat die insolvente Elsflether Werft gekauft, die das Marineschulschiff «Gorch Fock» saniert. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Berne/Berlin/Kiel

Noch am Nachmittag sollte der Rumpf der "Gorch Fock" von der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser zur benachbarten Lürssen-Werft geschleppt werden. Fassmer hatte zuletzt als Unterauftragnehmer an der "Gorch Fock" gearbeitet.

Lürssen übernimmt nicht nur die 130 Mitarbeiter der Elsflether Werft. Das Unternehmen tritt auch in die Verpflichtung gegenüber der Marine ein, die «Gorch Fock» bis Herbst 2020 saniert zurückzugeben. Auch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung als öffentlicher Auftraggeber hat dem Geschäft zugestimmt, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin sagte.

Sanierungskosten sind auf 135 Millionen Euro gestiegen

Die Generalüberholung des Dreimastseglers läuft seit Ende 2015. Die Kosten sind mit einer Steigerung von 10 auf 135 Millionen Euro aus dem Ruder gelaufen. Dies hatte die frühere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auch politisch in Bedrängnis gebracht.

Hier sehen Sie, was alles an der "Gorch Fock" erneuert werden muss.

Weitere Nachrichten zur "Gorch Fock" lesen Sie hier.

Von RND/dpa

Seit mehr als acht Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Alle Gespräche über ein Ende der Gewalt scheiterten bisher ohne greifbare Ergebnisse. Jetzt soll ein neues Gremium den Weg für einen umfassenden politischen Wandel bahnen.

30.10.2019

Die Schriftstellerin Ines Geipel sieht das Ergebnis der thüringischen Landtagswahl auch als Resultat der Vergangenheit. Sie beklagt, dass über diese nicht gesprochen werde. Deutschland befinde sich nach der Wahl in einem markant anderen Zustand, sagt Geipel.

31.10.2019

Ist AfD-Fraktionschefin Alice Weidel bei einer Rede von einem Publikumsgast mit einer Kopf-ab-Geste bedroht worden? Sie zumindest hat es so empfunden und den Störer aus dem Saal werfen lassen. Doch war der Mann am Ende bloß ein AfD-Sympathisant mit Hustenanfall? Einiges deutet darauf hin.

30.10.2019