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Promis Eva Herzigova: “Greta Thunberg ist ein Supermodel”
Nachrichten Promis Eva Herzigova: “Greta Thunberg ist ein Supermodel”
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17:25 01.10.2019
Eva Herzigova. Quelle: imago images / Future Image

Sie waren eins der Supermodels der 90er Jahre, wurden in einem Atemzug mit Naomi Campbell, Claudia Schiffer und co. genannt. Wie war das Verhältnis zu den Kolleginnen?

Eva Herzigova: Damals waren wir so etwas wie eine „Gang“. Wir haben alle Shows, Fotoshootings und Events zusammen gemacht. Wir hatten so viel gemeinsam, das war wie eine Familie.

Es gab keinen Zickenkrieg, keine Konkurrenz?

Herzigova: Wir hatten wirklich Spaß damals. Wir haben auch heute manchmal noch Kontakt. Nur hat mittlerweile jeder einen Mann und Kinder und man hat mehr mit den Menschen zu tun, die nebenan wohnen. Man hat doch in seinem Leben nur fünf Leute, die man wirklich Freunde nennen kann. Vielleicht sind wir heute eher sowas wie Kolleginnen.

Ist es heutzutage schwieriger, ein Supermodel zu werden?

Ich glaube, man würde niemanden mehr als Supermodel bezeichnen. Man ist mehr eine „Stimme“. Heutzutage spielt Inklusion eine größere Rolle, die Models haben unterschiedliche Körperformen und Hautfarben. Und sie bekommen mehr Beachtung für das, was sie sind und was sie sagen.

Wer wäre demnach so eine „Stimme“?

Greta Thunberg ist ein Supermodel, sie war auf dem Cover der britischen Vogue. Es ist großartig, was sie in ihrem Alter schon erreicht hat. Jeder Politiker kennt sie, sie verändert die Welt. Sie verkörpert das, was ein Supermodel heute haben muss. Das hat eben nicht mehr nur mit Ästhetik zu tun.

Eva Herzigova war einer der Stargäste bei der "Marcel Remus Lifestyle Night" auf Mallorca. Sie feierte mit Tatjana Patitz, Marcel Remus und Ermakova in Palma. Quelle: imago images / Future Image

Apropos Greta Thunberg – wie umweltfreundlich ist Ihr Leben geworden?

Meine Kinder lernen schon in der Schule, keine Plastikflaschen mehr mitzubringen. Bereits im Kindergarten haben sie was über Wassermangel, Nahrungsmangel, wohltätige Zwecke gelernt - und auch darüber, dass Fleisch nicht gut für uns ist. Deswegen essen wir vier Tage die Woche vegetarisch. Die Kids kochen sogar selbst.

Ihre Kinder sind in Großbritannien geboren und heißen George, Edward und Philip. Sind diese royalen Namen Zufall?

Ja (lacht). Es sind sehr klassische Namen, die in fast allen Sprachen gleich sind. Das ist wichtig, weil sie sehr international aufwachsen. Sie sprechen englisch, tschechisch, italienisch und in der Schule lernen sie noch Französisch. Ich wollte ein Kind eigentlich „Keith“ nennen, aber mein Vater meinte nur, das würde klingen als würde man niesen.

Besteht Ihr Leben heute mehr aus modeln oder Muttersein?

Ich arbeite sehr viel. Ich kann es nicht mit meinen 20ern vergleichen, als ich wirklich jeden Tag gearbeitet habe. Aber es gibt so Phasen, z.b. im Mai, da arbeite ich jeden Tag. Und dann gibt’s den Dezember, wo fast nichts los ist. Also mal einen Monat 100 Prozent Arbeit und 0 Prozent Kids – es ist hart, das zuzugeben - und dann hast du Monate, wo du nur für die Kids da bist. Muttersein hat aber immer Priorität. Meine Schwester hilft mir zum Glück sehr viel und wir haben eine britische Nanny. Das ist notwendig, wenn die eigene Familie eben nicht immer dabei sein kann.

Von Lena Obschinsky/RND

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