Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Promis Eva Longoria: „Ich habe so viel dummes Zeug gemacht“
Nachrichten Promis Eva Longoria: „Ich habe so viel dummes Zeug gemacht“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:46 09.08.2019
Eva Longoria ist seit vergangenem Jahr Mutter eines Sohnes. Quelle: dpa

Sie sind bald wieder in einem neuen Film zu sehen, offenbar hält Ihr Sohn (1) Sie also nicht von der Arbeit ab.

Santi ist ein so guter Junge. Die Rolle wurde mir acht Wochen nach seiner Geburt angeboten. Ich habe zu meinem Mann gesagt: „Das geht nicht. Mein Baby braucht die Mutterbrust, und der Film spielt in Australien.“

Und was hat Ihr Mann gesagt?

„Klar geht das. Wir fliegen alle nach Australien. Die ganze Familie.“ Seitdem ist Santi mit uns um die ganze Welt gereist. Er war schon zweimal in Dubai, in London, in Paris, in Spanien ...

Hatten Sie sich das Muttersein so ausgemalt?

Es ist alles das, was man sich vorstellt – und mehr. Ich habe vorher natürlich von anderen Eltern gehört, dass es keine größere Liebe gibt als die zu seinem Kind. Aber man muss es selbst erleben, diese bedingungslose Liebe.

Haben Sie sich als Mutter verändert?

Auf jeden Fall. Mein inneres Verlangen, die Welt besser zu hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe, ist stärker denn je. Deshalb setze ich mich noch intensiver für wohltätige Zwecke ein. Man fragt sich ständig, in was für einer Welt sein Kind aufwachsen wird. Man wird automatisch selbstloser.

Glauben Sie, dass es Kinder heutzutage leichter oder schwerer haben, sich in der Welt zu behaupten?

Es ist so viel härter heutzutage als früher. Mit Social Media und iPhone-Cams werden alle peinlichen Sachen aufgezeichnet und sind für alle zu sehen. Ich kann Gott danken, dass es noch keine Handys mit Kameras gab, als ich jung war. Ich habe so viel dummes Zeug gemacht. Ehrlicherweise macht mir der Gedanke Angst, mit welchen Technologien Santi konfrontiert sein wird, wenn er mal ein Teenager ist.

Lesen Sie auch: Instagram veröffentlicht Leitfaden für Eltern

Wie war Ihre eigene Kindheit?

Sehr frei. Ich bin auf einer Ranch groß geworden. Mein Vater war ein Naturmensch. Er hat uns vier Schwestern mit in die Wälder genommen und uns gelehrt, wie man in der Wildnis überleben kann, welche Blätter und Beeren man essen kann und wie man sich gegenüber wilden Tieren verhält. Meine Kindheit war voller Abenteuer.

Würden Sie Ihren Sohn unterstützen, wenn er in Ihre beruflichen Fußstapfen treten will?

Ich würde ihn in allem unterstützen, was er machen will. Und da ich und mein Mann beide im Filmbusiness sind, würden wir ihm natürlich helfen.

Wollten Sie schon immer Schauspielerin werden?

Ich wollte als Kind nur eines sein: erfolgreich. Egal, was ich mache. Ich habe immer alles aufgesogen, war unheimlich neugierig, wollte alles genau wissen und lernen. Ich hoffe, dass mein Sohn das von mir geerbt hat. Auf jeden Fall erziehe ich ihn so, dass ich diese Neugier und seinen Wissensdurst füttere und anrege.

Sie kommen aus einer kinderreichen Familie. Wünschen Sie sich manchmal, schon vor zehn Jahren eine Familie gegründet und mehr Kinder zu haben?

Nein, überhaupt nicht. Mir fehlte ja damals noch die richtige Person, mit der ich Kinder in die Welt setzen konnte (lacht). Außerdem habe ich ja drei Stiefkinder und damit vier Kids zu Hause. Damit habe ich eine Großfamilie und keinen Drang, mich weiter fortpflanzen zu müssen. Santi ist zum perfekten Zeitpunkt in mein Leben gekommen, emotional und finanziell. In meinen Dreißigern habe ich elf Monate im Jahr, 15 Stunden am Tag am Set von „Desperate Housewives“ verbracht. Wie hätte ich da noch genug Zeit und Energie gehabt, mich mit der gleichen Geduld und Reife wie heute um mein Kind zu kümmern?

Lesen Sie auch: Eva Longoria und das Ende von “Desperate Housewives”

Sie kommen aus einem Mädchenhaus, und auch Ihre Stiefkinder sind alles Mädchen. Wie anders ist es, einen Sohn zu haben?

Erst einmal muss ich sagen, dass Santis Schwestern ihn über alles lieben. Aber er hat schon eine ganz besondere, männliche Energie. Er zerbricht alles, stopft Essen wie eine Maschine in sich hinein und saut sich beim Spielen immer richtig ein. Und es macht ihm nichts aus. Ich liebe das! Es ist endlich mal was anderes, als immer nur Frauen um einen herum zu haben.

Um das Thema „Desperate Housewives“ aufzugreifen: Vermissen Sie die Serie manchmal?

Ich vermisse es sehr, Gaby zu sein. Wobei ich nach acht Jahren schon etwas ausgebrannt war. Aber inzwischen wäre es ein Spaß, noch mal in die Wisteria Lane zurückzukehren. Es war eine Zeit, die ich nie vergessen werde.

Gibt es die Chance für eine Wiedervereinigung der verzweifelten Hausfrauen?

Das liegt nicht in meiner Hand. Aber wenn ja, ich wäre sofort mit dabei!

Interview: RND/Dierk Sinderman

Schauspieler Richard Gere setzt sich für Menschen ein, die auf dem Mittelmeer auf einem Hilfsschiff feststecken. Er brachte den aus Libyen gestarteten Menschen Essen an Bord und forderte die internationale Gemeinschaft auf, den Menschen zu helfen.

09.08.2019

Die dritte Schwangerschaft kam für das israelische Topmodel Bar Refaeli unerwartet. Nun freue sie sich nach ihren beiden Töchtern aber über einen Jungen. Das Geschlecht hätte sie am Verlauf der Schwangerschaft erkannt, sagt sie.

09.08.2019

Selbstgemalte Bilder von den Kindern bekommen Eltern permanent. Doch dieses eine Bild ist für die Ewigkeit: Heidi Klum teilt auf Instagram ein Geschenk ihrer vier Sprösslinge: eine Nachbildung der Traumhochzeit mit Tom Kaulitz.

09.08.2019