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Schleswig-Holstein 700 000 Euro Förderung für NS-Gedenkstätten
Nachrichten Schleswig-Holstein 700 000 Euro Förderung für NS-Gedenkstätten
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12:55 05.02.2020
Mahnmal in Ladelund: In dem Konzentrationslager an der deutsch-dänischen Grenze, der nördlichsten Außenstelle des KZ Neuengamme, mussten im Herbst 1944 mehr als 2000 Häftlinge den „Friesenwall“ bauen. Mehr als 300 Menschen starben. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Kiel

Das Programm dient der Entwicklung neuer Formen der Bildungsarbeit in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren. Die drei Gedenkstätten aus Schleswig-Holstein waren mit ihren Projektanträgen erfolgreich.

Institutionen sind von hoher Bedeutung

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) betonte am Mittwoch in Kiel, dass auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine reflektierte Erinnerung an die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und den Holocaust notwendig bleibe. "Die Befassung mit der deutschen Vergangenheit schulden wir den Überlebenden und den Nachkommen und sie dient auch dazu, die richtigen Schlüsse für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen." Es sei wichtig, Fakten, historisches Wissen und fundierte Recherche zu vermitteln, nicht zuletzt mit Blick auf Tendenzen zur Relativierung oder Leugnung des Holocaust. "Dabei sind Institutionen wie die Gedenkstätte Ahrensbök, die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen und die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund von besonderer Bedeutung", sagte Prien.

Gedenkstätten zu Lernorten entwickeln

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, zeigte sich wie Prien erfreut über die erfolgreichen Projektanträge: "Mit den nun vom Bund geförderten Projekten zeigen die drei Gedenkstätten, dass sie sich zu zukunftsfähigen Lernorten entwickeln." Von besonderer Bedeutung sei, dass die Gedenkstätten innovative und zielgruppengerechte Konzepte erarbeiten, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Schrecken der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu vermitteln.

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Von dpa

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