Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Schleswig-Holstein Weihnachtsgeschenk für alle Pendler
Nachrichten Schleswig-Holstein Weihnachtsgeschenk für alle Pendler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:50 15.12.2016
Von Bastian Modrow
Blick nach Süden: Zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Anschlussstelle Neumünster-Nord soll es ab Freitag deutlich zügiger vorangehen. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Pünktlich zum Feierabendverkehr sollen die letzten Absperrbaken zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Anschlussstelle Neumünster-Nord abgeräumt werden.

 Vor allem für Pendler, die zwischen Kiel und Neumünster auf der A 7 unterwegs sind, kommt die Freigabe einem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk gleich. Seit dem Start der Bauarbeiten im Herbst 2014 mussten sie mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Heimweg einplanen. Während der Bauphase ging es in beiden Richtungen nur über zwei verengte Fahrstreifen vorwärts. Richtig eng wurde es aber, wenn Fahrzeuge im Baustellenbereich mit Pannen liegenblieben oder sich Unfälle ereigneten. Dann waren lange Staus programmiert.

 Jetzt ist Besserung in Sicht: Bernd Rothe von der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH (Deges) und Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs haben sich ebenso wie Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) zur Freigabe angekündigt. Vor allem für die Mitarbeiter des Baukonsortiums Via Solutions ist die Fertigstellung der sechs Kilometer langen Trasse etwas Besonderes: „Dafür, dass die Fertigstellung des ersten Teilabschnitts innerhalb des gesetzten Zeitraums geklappt hat, ist allen Ausbau beteiligten Personen zu danken und speziell den Nutzern, die zwei Jahre lang großes Verständnis und Geduld für die Fertigstellung aufgebracht haben“, sagt Unternehmenssprecher Christian Merl. Allerdings: „Auch wenn wir froh sind, den ersten Teilabschnitt fertiggestellt zu haben – es liegt noch viel Arbeit vor uns.“

 Eine Herausforderung bleibe der Röhrenbau für den sogenannten Schnelsener Deckel. Ende 2018 soll der 550 Meter lange Tunnel fertiggestellt sein. Ziel ist es, die Anwohner besser vor Lärm zu schützen. Aber auch hier sollen kurzfristig Fakten geschaffen werden: „Wir wollen noch vor Weihnachten das letzte Deckelement über der Fahrbahn Richtung Süden einsetzen“, so Merl. Und auch weiter nördlich rollen weiterhin die Baufahrzeuge. Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) spricht bereits jetzt von einem Erfolgsmodell und lobt die enge Zusammenarbeit mit Hamburg. „Für die Menschen und den Waren- und Wirtschaftsverkehr ist der schnelle Ausbau dieser Hauptschlagader im Verkehrsnetz des Nordens von enormer Bedeutung“, sagt Meyer.

 Ende März 2017 sollen die nächsten Abschnitte fertig werden – zwischen Neumünster-Nord und -Mitte, zwischen Großenaspe und Bad Bramstedt, zwischen Kaltenkirchen bis nördlich von Quickborn sowie zwischen Norderstedt und Schnelsen-Nord. Dies entspricht knapp 40 Kilometern, im Planungsbüro von Via Solutions kann Halbzeit gefeiert werden. 735 Millionen Euro kostet der Ausbau der 65 Kilometer langen A7 zwischen Hamburg und Bordesholm. 72000 Fahrzeuge passieren sie allein in Schleswig-Holstein an einem Tag, in zehn Jahren sollen es mehr als 100000 sein. Weil die Trasse diesem Volumen nicht mehr gewachsen ist, wird die Trasse auf sechs Spuren erweitert.

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 15.12.2016 wichtig ist.

Julia Carstens 15.12.2016

Das Schleswig-Holstein-Magazin wollte am Dienstag über die Situation der Zeitungen berichten. Doch in dem kritischen Bericht über die Verlagshäuser stellten die Fernsehjournalisten so viele falsche Behauptungen über die Kieler Nachrichten auf, dass der Norddeutsche Rundfunk am Mittwoch eine Richtigstellung brachte.

KN-online (Kieler Nachrichten) 14.12.2016

Damit hat die Polizei Hamburg nicht gerechnet: Dieses Foto, das eine Beamtin aus dem Polizeihubschrauber gemacht hatte, wurde im Netz ein riesengroßer Hit. Erst hatte die Social Media Abteilung der Polizei das Bild geteilt, dann wurde es rasend schnell im Netz publik.

Florian Hanauer 14.12.2016