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Schleswig-Holstein Scharfe Kritik von Wolfsschützern
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16:57 04.02.2019
Ein Wolf steht im Wildpark Eekholt (fotografiert durch ein Zielfernrohr).  Quelle: Carsten Rehder/dpa (Symbolfoto)
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Kiel/Hannover

Außerdem forderte den Rücktritt der Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Schleswig-Holstein/Grüne) und Olaf Lies (Niedersachsen/SPD). In einem Offenen Brief an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella rief der Verein dazu auf, beide Minister zu rügen und mit Strafen zu belegen, sollten die Abschussverfügungen nicht kassiert werden. Beide Ressortchefs hätten gegen EU-Gesetze und Richtlinien verstoßen.

Weder seien vorher Vergrämungsmöglichkeiten erörtert noch der Bestand an wolfssicheren Zäunen ernsthaft untersucht worden, argumentierte der Verein. Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hatte am vergangenen Donnerstag einen Antrag des Umweltministeriums genehmigt, das Tier zu töten.

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Zäune nicht fachgerecht?

Der Problemwolf soll für mehrere Schafsrisse hinter als wolfssicher geltenden Zäunen im Kreis Pinneberg verantwortlich gewesen sein. "Wir von Wolfsschutz-Deutschland haben belegt, dass die meisten Zäune im Landkreis Pinneberg, für den die Abschusserlaubnis gilt, in dem sich Wolf Dani vorwiegend aufhält, eben nicht fachgerecht sind", erklärte die Vereinsvorsitzende Brigitte Sommer. Es sei nichts unternommen worden, um die Zäune zu verbessern. Zudem sei Schäfern keine schweren oder unerträglichen Schäden entstanden.

Übersicht: Wolfssichtungen in Schleswig-Holstein

Von dpa

Bastian Modrow 04.02.2019
Niklas Wieczorek 04.02.2019
Christian Hiersemenzel 04.02.2019
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