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Schleswig-Holstein So sportlich sind Schleswig-Holsteiner
Nachrichten Schleswig-Holstein So sportlich sind Schleswig-Holsteiner
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12:49 12.03.2019
Joggen steht bei den Schleswig-Holsteinern hoch im Kurs.  Quelle: Malte Christians/dpa (Symbolfoto)
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Kiel

Warum treiben so viele Schleswig-Holsteiner Sport? Als Hauptgründe wurden angegeben: Gesundheit und Fitness, Kondition und Beweglichkeit. Die am häufigsten genannten Aktivitäten sind Radfahren (39 Prozent der Aktiven), Jogging/Laufen (26 Prozent), Fitnesstraining (25 Prozent) und Baden/Schwimmen (24 Prozent). Einzige Ballsportart unter den Top 10 ist Fußball (6 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich.

Der öffentliche Raum nimmt als Sportort nach Angaben des zuständigen Instituts IKPS einen größer werdenden Stellenwert ein. Die meisten Aktivitäten werden in der freien Natur (27 Prozent) ausgeübt, gefolgt von Straßen (16 Prozent). In Fitness-Studios werden zwölf Prozent aller Sport- und Bewegungsaktivitäten ausgeübt, in Turn- und Sporthallen 11 Prozent.

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Gymnastikräume und die freie Natur haben dabei für die Sport- und Bewegungsaktivitäten von Frauen einen deutlich höheren Stellenwert als für Männer, ergab die Befragung. Männer nutzen dagegen Sportplätze und Straßen stärker als Frauen.

Wie zufrieden sind die Schleswig-Holsteiner mit dem Sportangebot?

Ein umfangreicher Bestandteil der Befragung hat sich damit beschäftigt, wie zufrieden die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner mit dem Sportangebot im Land sind.

Mehr als 50 Prozent der Befragten bewerteten Strecken und Wege für Laufsport und Möglichkeiten für Kinder im Wohnumfeld als gut oder sehr gut – Freizeitspielfelder und Fahrradwege wurden dagegen weniger gut bewertet. Fast die Hälfte der Befragten bezeichnete die Versorgung im Land mit Hallenbädern als schlecht.

"Wir haben jetzt bereits die ersten Handlungsfelder identifizieren können, auf denen wir tätig werden müssen: Bewegung und Sport in Kommunen, Sport und Bewegung im Verein und im Verband und Schwimmen und Schwimmsportstätten. In diesen Bereichen werden wir – parallel zu den weiteren Schritten auf dem Weg zum Zukunftsplan Sportland – mit allen Verantwortlichen in Schleswig-Holstein an Lösungen und Verbesserungen arbeiten", so Innenstaatssekretärin Kristina Herbst

Acht Prozent der Angeschriebenen nahmen teil 

Rund acht Prozent der angeschriebenen 42.841 Bürger nahmen nach Angaben des zuständigen Instituts IKPS an der Bürgerbefragung teil. Dies sei ein aussagekräftiges Ergebnis.

Parallel seien auch Schülerinnen und Schüler und Verantwortliche der Schulen befragt worden – die Auswertung ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Weitergehende Befragungen, beispielsweise bei den Sportvereinen, werden folgen, so Herbst.

Von KN-online

Heike Stüben 12.03.2019
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