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Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 19.01.2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 19.01.2017
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10:08 19.01.2017
Von Günter Schellhase
Live-News Quelle: Ulf Dahl
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Kiel

Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den Günter Schellhase macht.

+++ 10.09 Uhr: Tschüss +++

Wir beenden an dieser Stelle die Live-News und sind am Freitag wieder für Sie da.

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+++ 9.59 Uhr: Tod von Hamburger Baby Lara Mia – Urteil gegen Stiefvater erwartet +++

Im Prozess um den Tod des Babys Lara Mia wird vor dem Hamburger Landgericht das Urteil gegen den Stiefvater erwartet. Dem 29-Jährigen wird versuchter Totschlag durch Unterlassen, gefährliche Körperverletzung und Verletzung der Fürsorgepflicht vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine Jugendstrafe auf Bewährung, da der Angeklagte zu Beginn von Lara Mias Vernachlässigung unter 21 war.

Bei ihrem Tod im März 2009 wog die neun Monate alte Lara Mia mit 4,8 Kilogramm nur halb so viel wie in ihrem Alter normal. Ob die Unterernährung die Todesursache war, konnte trotz dreier Gutachten nicht mit Sicherheit geklärt werden. Der Angeklagte war bereits 2010 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft Revision ein. Lara Mias Mutter hatte zunächst auch eine Bewährungsstrafe erhalten, in einem erneuten Prozess im Oktober 2011 wurde sie dann zu einer dreijährigen Jugendstrafe verurteilt.

+++ 9.48 Uhr: Itzehoer Prozess um Mordversuch nähert sich dem Ende +++

Ein Prozess vor dem Landgericht Itzehoe um einen Mordversuch und eine Schießerei während einer Verfolgungsjagd nähert sich dem Ende. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin soll die Beweisaufnahme am Donnerstag beendet werden. Dann könnten die Plädoyers gehalten und das Urteil verkündet werden. Auf der Anklagebank sitzen zwei Brüder. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 24 und 29 Jahre alten Angeklagten bei einer Auseinandersetzung im Juni 2016 einen 27-Jährigen niedergeschossen haben; das Opfer überlebte schwer verletzt. Auf der Flucht sollen sie mehrfach auf ihre Verfolger geschossen haben.

+++ 9.32 Uhr: Unser Tweet des Tages +++

+++ 9.22 Uhr: Das bringt der Tag +++

Bundestag gedenkt der Opfer des Berliner Anschlags: Einen Monat nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtmarkt gedenkt der Bundestag der Opfer. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wird zu Beginn der Parlamentssitzung mit einer Rede an die zwölf Toten und rund 50 Verletzten erinnern.

Früherer VW-Konzernchef Winterkorn vor Abgas-Untersuchungsausschuss: Der über den Abgas-Skandal gestürzte frühere VW-Konzernchef Martin Winterkorn kommt in den Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Diesel-Affäre. Es ist der erste größere öffentliche Auftritt des Managers seit dessen Rücktritt Ende September 2015.

Aufrüstung im Osten: Erster Bundeswehrverband rückt ins Baltikum ab: Im Rahmen der massiven Aufrüstungsinitiative der Nato wird der erste Bundeswehrverband ins osteuropäische Litauen verlegt. Die ersten Panzergrenadiere werden mit einem militärischen Appell im bayerischen Oberviechtach verabschiedet.

Bundestag will Cannabis auf Rezept freigeben: Der Bundestag will Cannabis für Schwerkranke auf Rezept freigeben. Ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums dürfte bei allen Fraktionen auf Zustimmung stoßen, wie aus Fraktionskreisen in Berlin verlautete.

Plädoyer im Prozess um IS-Messerattacke auf Polizisten erwartet: Im Prozess gegen die 16-jährige IS-Sympathisantin Safia S. wegen einer Messerattacke auf einen Polizisten in Hannover werden die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage erwartet. Die Bundesanwaltschaft wirft der Deutsch-Marokkanerin versuchten Mord und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor.

+++ 9.10 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

An Westring soll stadteinwärts in Höhe des Friedhofs eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 9 Uhr: Ampel spritzt Wasser in Lübeck +++

Aus einer Verkehrsampel in Lübeck sprudelt Wasser auf die Straße...

Das Video sehen Sie auf der Facebook-Seite der Lübecker Nachrichten.

+++ 8.55 Uhr: Bundespräsidenten-Kandidat Steinmeier präsentiert sich im Landtag +++

Der Kandidat von SPD und Union für die Bundestagswahl, Noch-Außenminister Frank-Walter Steinmeier, stellt sich am Donnerstag den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags vor. Der SPD-Politiker will sich um 16 Uhr hinter verschlossenen Türen den Fragen der Fraktionen stellen. Der Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck wird am 12. Februar gewählt. Steinmeiers Wahl gilt als sicher. Der Amtsantritt des neuen Staatsoberhauptes ist am 19. März 2017. Die Linke hat den Wissenschaftler Christoph Butterwegge als Kandidaten nominiert.

+++ 8.41 Uhr: Auffahrunfall mit fünf Pkw in Kiel +++

Bei einem Auffahrunfall am Mittwoch gegen 16.45 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Ring vor dem Barkauer Kreuz in Richtung Norden wurde eine Person leicht verletzt. Nach Polizeiangaben waren fünf Pkw aus bisher ungeklärter Ursache kollidiert. Beide Fahrspuren waren für die Aufräumarbeiten etwa 45 Minuten gesperrt. Anschließend konnte eine Spur wieder freigegeben werden, die andere erst gegen 20.15 Uhr. Es kam zu einem langen Rückstau. Der Verkehr wurde durch die Stadt geleitet. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.

+++ 8.22 Uhr: Großer Polizeieinsatz in Kiel-Gaarden +++

Eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen am Mittwoch gegen 23 Uhr an der Medusastraße in Gaarden hat einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Zwei Männer baten einen Bekannten vor eine Bar, weil sie offenbar etwas mit ihm zu besprechen hatten, teilte ein Polizeisprecher mit. Dann forderten die Männer den dritten auf, sein Smartphone herauszugeben. Da der Mann das verweigerte, wurde er geschlagen, konnte aber flüchten. Neun Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach den beiden mutmaßlichen Tätern und konnten sie später festnehmen. Beide wurden nach der Vernehmung wieder entlassen.  

+++ 8.08 Uhr: Junger Mann wurde tot aufgefunden +++

Eine Mutter hatte am späten Montagabend in Oldenburg ihren 16 Jahre alten Sohn als vermisst gemeldet. Die Polizei suchte noch in der Nacht und am Dienstagmorgen nach dem Jungen. Eingesetzt wurden zudem ein Hubschrauber und die Staffel der Rettungshunde.  Ein Anwohner entdeckte gegen 6 Uhr in unmittelbarer Nähe eines Sendemastes im Stadtbereich von Oldenburg der Leichnam eines jungen Mannes. Es handelt sich nach Polizeiangaben um den Vermissten. Trotz einer vorhandenen Zugangssperre des Mastes bestehe der Verdacht, dass der Jugendliche die Leiter des Turmes hochgeklettert sei und durch einen Sturz zu Tode kam, so ein Behördensprecher. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nach jetzigem Ermittlungsstand nicht festgestellt werden. Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck die Obduktion angeordnet.

+++ 8 Uhr: 60 Jahre Radarfalle - der Siegeszug der ungeliebten „Blitzer“ +++

Immer wieder waren sie der blanken Wut der Temposünder ausgesetzt: Radarfallen wurden beschossen, angezündet, abgesägt, mit Farbe besprüht und mit Klebeband umwickelt. Vor 60 Jahren wurde erstmals in Deutschland ein Radargerät getestet, das allzu flotte Autofahrer gerichtsfest überführen sollte. 1956 war der Prototyp VRG 1 der Firma Telefunken auf der Internationalen Polizeiausstellung in Essen vorgestellt worden. Nach ersten Feldversuchen mit dem Gerät 1957 in Düsseldorf, Hamburg und Ulm - das geht aus dem Firmenarchiv hervor - trat die „Radarfalle“ als Weiterentwicklung VRG 2 ihren bundesweiten Siegeszug an.

Zuvor war die Zahl der jährlichen Verkehrstoten in der noch jungen Bundesrepublik trotz des relativ geringen Verkehrsaufkommens auf erschreckende 13 000 in die Höhe geschnellt. Mit Blitzlicht konnten nun sogar in der Nacht Temposünder erwischt werden - die Zeitungen feierten die neue „Wunderwaffe“ der Polizei, die ihrerseits davon begeistert war, „statistisch gesehen jeden Autofahrer alle zehn Tage kontrollieren zu können“. Als Stichtag der ersten Radarkontrolle gilt in vielen Publikationen der 21. Januar 1957 mit einem Test in Düsseldorf. In der Bevölkerung kam das neue Instrumentarium der Polizei nicht ganz so gut an, wie Fachzeitschriften damals vermerkten. Schnell wurden Begriffe wie Abzockerei und Wegelagerei laut.

Die Geschwindigkeitskontrolle ist sogar deutlich älter - nämlich gerade 100 Jahre alt geworden. 1906 maßen eifrige Polizisten im badischen Kehl das Tempo von Kraftfahrern im Geschwindigkeitsrausch. Auf einer bestimmten Streckenlänge wurden Autofahrer mit Fahnenzeichen und Taschenuhr „überführt“. Inzwischen sind etwa 1800 Geräte als fest montierte „Starenkästen“ über das Land verteilt - und versetzen mit ihren Blitzen Autofahrer immer wieder in ohnmächtige Wut. Fotogalerien zeigen im Internet die kuriosesten Aufnahmen der Blitzer-Kameras: Enten im Tiefflug, Hubschrauber, Lamas, der Weihnachtsmann, die Oma mit Rollator - alle hatten es eilig, oder gerieten aus Versehen ins Visier von Radar und Laser.

Der Leiter des deutschen Polizeimuseums in Salzkotten (Westfalen), Felix Hoffmann, demonstriert in Original Uniform im Museum den Umgang mit dem Radargerät VRG2 von Telefunken aus dem Jahr 1957. Quelle: Oliver Krato/dap

+++ 7.43 Uhr: Fahrgast-Verbände wollen Wlan in U-Bahn und Regionalzug +++

Kostenloses Internet müsste es nach Ansicht von Fahrgast-Verbänden nicht nur im ICE, sondern auch in U-Bahnen und Regionalzügen geben. „In allen Zügen des Nahverkehrs müsste das heute Standard sein, damit Anschlussinformationen verfügbar sind“, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann. Auch der Berliner Fahrgastverband IGES plädierte für bessere Internetverbindungen in den Tunneln. Vielfach könnten Fahrgäste nicht mehr nachschauen, wo sie umsteigen müssten, wenn sie einmal unterwegs seien, sagte der stellvertretende Vorsitzende Jens Wieseke.

In Hochgeschwindigkeitszügen der Deutschen Bahn surfen Fahrgäste seit Jahresbeginn auch in der zweiten Klasse kostenlos im Internet. Bahnchef Rüdiger Grube will nun auch die Telefonverbindungen stabiler machen und ein Online-Unterhaltungsprogramm anbieten.

Besonders wichtig ist der Internet-Zugang nach Einschätzung von Pro Bahn aber nicht im ICE, sondern in den Regionalzügen auf dem Land. Hier sei die Handyverbindung teils noch schlecht und Anschlusszüge führen seltener als in der Stadt. Deshalb sei es umso wichtiger, dass Fahrgäste bei einer Verspätung schnell unterwegs nach alternativen Verbindungen suchen können.

+++ 7.32 Uhr: Wir erinnern an Janis Joplin +++

Janis Lyn Joplin war eine populäre US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin der 1960er-Jahre, die beim Monterey Pop Festival (1967) ihren Durchbruch feierte. Geboren wurde sie am 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas in den USA und starb am 4. Oktober 1970 mit 27 Jahren in Los Angeles, Kalifornien. Dieses Jahr wäre sie 74 Jahre alt geworden.

+++ 7.22 Uhr: Urteil im Prozess um Mord vor 35 Jahren erwartet +++

Im Prozess um einen Mord vor 35 Jahren wird um 9.15 Uhr vor dem Flensburger Landgericht ein Urteil erwartet. Zuvor seien noch die Anhörung eines Vertreters der Jugendgerichtshilfe sowie die Plädoyers geplant, teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 52-Jährigen vor, als Jugendlicher im Juni 1982 eine Schleswigerin brutal getötet zu haben, um einen Diebstahl zu verdecken. Der damals 17-Jährige soll sich an der 73-jährigen Frau auch sexuell vergangen haben. Am Dienstag legte der Mann, der 1986 wegen eines weiteren Tötungsdeliktes verurteilt worden war, ein Geständnis ab. Die Verhandlung findet vor dem Jugendgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

+++ 7.10 Uhr: Messerangriff auf 20-Jährigen - Verdächtiger vorläufig festgenommen +++

Nach dem Messerangriff auf einen 20-Jährigen in Hamburg-Bramfeld hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Der mutmaßliche Angreifer sei am Mittwoch in der Nähe des Tatorts von den Beamten gestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Weitere Angaben zur Festnahme konnte er zunächst nicht machen. Bei dem Angriff in der Nacht zum Sonntag war der 20-Jährige von hinten mit einem Messer verletzt worden. Die Polizei hatte anschließend mit einem Foto nach dem Täter gesucht. Ob die Fotofahndung die Beamten zu dem Verdächtigen führte, war zunächst unklar.

+++ 6.58 Uhr: Guten Morgen! +++

Kalt ist es an der frischen Luft mit Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. Bis zu drei Grad sollen es heute noch werden. Regnen wird es nicht. Starten Sie gut in den Tag.

Der Fluglärm ist ein dauernder Zankapfel in Hamburg. Der Airport liegt mitten in der Stadt und wächst stark. Die Belastung der Anwohner stiegt. Umweltschützer meinen, strengere Einschränkungen könnten helfen.

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