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Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 23.01.2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 23.01.2017
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10:00 23.01.2017
Von Günter Schellhase
Live-News Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de. Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den Günter Schellhase macht.

+++ 10.01 Uhr: Tschüss +++

Für heute beenden wir die Live-News und sind am Dinstag wieder für Sie da.

+++ 9.49 Uhr: Achtung Blitzer +++

An der B404 soll in Höhe des Kieler Stadtteils Wellsee eine Radarfalle stehen. Dort sind max. 70 km/h erlaubt.

+++ 9.33 Uhr: Das bringt der Tag +++

Trump nimmt am Montag Amtsgeschäfte auf: Donald Trump geht am Montag in seine erste volle Arbeitswoche als US-Präsident. Der Republikaner war am Freitag vereidigt worden. Er hatte sofort begonnen, die Politik seines Vorgängers Barack Obama rückgängig zu machen.

Mutmaßlicher Terror-Komplize aus Neuss wird vernommen: Der in Neuss festgenommene 21-jährige Terrorverdächtige soll am Montag intensiv befragt werden. Außerdem werden die Datenträger untersucht, die am Sonnabend bei der Festnahme beschlagnahmt wurden. Der Mann soll einem 17-jährigen Terrorverdächtigen aus Wien bei den Vorbereitungen für einen Anschlag in Österreich geholfen haben und auch über einen Anschlag in Deutschland nachgedacht haben.

SPD-Präsidium bereitet Kür des Kanzlerkandidaten vor: Die SPD-Spitze kommt am Montag zu einer Präsidiumssitzung in Berlin zusammen, um die Kür des Kanzlerkandidaten vorzubereiten. Zur Frage, ob Parteichef Sigmar Gabriel bei der Bundestagswahl im September gegen Kanzlerin Angela Merkel antritt, soll aber noch nichts nach außen dringen. Der Parteivorstand will den Kandidaten offiziell am kommenden Sonntag auf einer Klausurtagung nominieren.

Restliche Viertelfinalisten bei Australian Open gesucht: Am ersten Tag ohne deutsche Beteiligung werden bei den Australian Open der Tennisprofis an diesem Montag die übrigen Viertelfinalisten ermittelt. Bei den Herren trifft dabei Ex-Sieger Rafael Nadal nach seinem schwer erkämpften Sieg über den Hamburger Alexander Zverev auf den Franzosen Gael Monfils.

+++ 9.15 Uhr: Unfall auf der A7 +++

Zwischen Neumünster-Mitte und Neumünster-Nord auf der Autobahn 7 ist die rechte Spur seit 5.50 Uhr gesperrt. Ein Lastwagen hatte nach einem Reifenplatzer laut Polizei etwa 100 Meter Schutzplanke an der Baustelle abgerissen, außerdem lief Diesel aus. Der Lkw muss abgeschleppt werden. Der Rückstau ist etwa zehn Kilometer lang. Die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten dauern nach Polizeiangaben nach derzeitiger Einschätzung bis etwa 15 Uhr. 

+++ 8.54 Uhr: Bekiffter Radfahrer stößt mit dreijährigem Kind zusammen +++

Eine Mutter war am Sonnabend gegen 14.20 mit ihrem kleinen Kind auf dem Radweg der Neuen Hamburger Straße (B 4) in Richtung Kiel unterwegs. Im Bereich des Verkehrsknotens (B404) stieß ein 25-Jähriger, der auf einem Rad in Richtung Kiel fuhr, mit dem dreijährigen Kind zusammen. Die Mutter alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass der junge Mann einen "benebelten Eindruck" machte und durchsuchten ihn. Sie fanden 44 Gramm Marihuana. Das fand ein Richter "nicht lustig", so ein Polizeisprecher, und ordnete eine Durchsuchung der Wohnung des Mannes an. Dort fanden die Einsatzkräfte elf Marihuana-Pflanzen und weitere 50 Gramm der Droge. Das Kind kam vorsorglich ins Krankenhaus, war aber nicht verletzt.

+++ 8.40 Uhr: Feuerwehreinsatz in Kiel +++

Besorgte Anwohner eines Mehrfamilienhauses alarmierten am Sonntagabend die Feuerwehr, weil sie einen starken Chlorgasgeruch im Haus wahrnahmen. Die Rettungskräfte konnten das nach Angaben eines Sprechers bestätigen. Der Fall war schnell geklärt: Die Feuerwehrmänner fanden Reinigungsmittel, von denen der Geruch ausging.

+++ 8.25 Uhr: Stau in Kiel +++

Auf der Preetzer Straße ist in Höhe der Aral-Tankstelle ein Lkw stehen geblieben und sorgt für einen langen Rückstau in der Preetzer Straße und auf dem Ostring.

+++ 8.23 Uhr: Zahl der muslimischen Bestattungen in Hamburg steigt +++

Immer mehr Muslime lassen sich in Hamburg bestatten. Die Zahl der Beisetzungen auf den beiden großen Friedhöfen Ohlsdorf und Öjendorf stieg von 65 im Jahr 1995 fast kontinuierlich auf 323 im vergangenen Jahr. Wie aus der Statistik der Friedhöfe weiter hervorgeht, nimmt auch die Zahl der Begräbnisse ohne Sarg zu. Diese im Islam übliche Bestattungsart ist in Hamburg seit 1998 erlaubt. Im selben Jahr gab es neun Beerdigungen dieser Art. Im vergangenen Jahr waren es 127 und damit mehr als ein Drittel aller Begräbnisse auf den muslimischen Grabflächen.

Muslime können in Hamburg auch auf anderen Friedhöfen bestattet werden. Die Zahlen der unter Aufsicht der Bezirke stehenden Friedhöfe werden aber nicht zentral erfasst. Ohlsdorf verfügt über das zweitälteste muslimische Gräberfeld in Deutschland. Es wurde 1941 von Hamburger Kaufleuten iranischer Herkunft gekauft.

+++ 8.13 Uhr: Wäschetrockner in Flammen +++

Ein qualmender und brennender Wäschetrockner in einem Keller in einem Reihenhaus in Bad Segeberg hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Anwohnerin alarmierte gegen 4.30 Uhr die Rettungskräfte, nachdem ein Rauchmelder laut piepte. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz in das Kellergeschoss und löschte das Feuer. Anschließend brachten Einsatzkräfte den Trockner nach draußen und belüfteten die Räume gründlich. Menschen wurden nicht verletzt. Gegen drei Uhr hatte die Bewohnerin den Wäschetrockner befüllt, eingeschaltet und sich wieder schlafen gelegt.

 

+++ 7.54 Uhr: Kaminöfen: Für viele endet 2017 eine Schonfrist +++

Ein knisterndes Feuer im Kaminofen ist gemütlich und romantisch. Ist das Modell aber schon älter, stößt es verhältnismäßig viel Feinstaub aus. Zum Schutz der Umwelt sieht ein Gesetz vor, dass Kaminöfen, die älter als 30 Jahre sind, nach und nach mit einem Spezialfilter nachgerüstet oder stillgelegt werden. Das droht Öfen generationsweise. Es sei denn, sie halten die aktuellen Grenzwerte für Schadstoffe ein. Ein neuer Stichtag ist der 31. Dezember 2017 - und zwar für Öfen mit Baujahr bis einschließlich 1984.

Neue Öfen stoßen weniger Schadstoffe aus. Quelle: dpa

+++ 7.39 Uhr: Drogen an Schulen - Länder verzeichnen teils deutlichen Anstieg +++

Ob Cannabis oder Crystal Meth: Auf Deutschlands Schulhöfen hat die Rauschgiftkriminalität in den vergangenen Jahren teils drastisch zugenommen. Das geht aus Zahlen der Landeskriminalämter und der Innenministerien hervor. In Baden-Württemberg etwa hat sich die Zahl der Drogendelikte am Tatort Schule fast verdreifacht. 2011 waren es noch 348, 2015 dagegen 939 Fälle - und das trotz Suchtpräventionsprogramms. Auch in Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der Delikte - wenn auch auf niedrigerem Niveau - fast verdreifacht und ist von 42 im Jahr 2011 auf 109 im Jahr 2015 gestiegen. Die Landeskriminalämter Nordrhein-Westfalen und Sachsen melden jeweils eine Verdoppelung der Fälle (in NRW von 443 auf 897 Delikte, in Sachsen von 69 auf 128), ähnlich stark sind auch die Zuwächse in Thüringen. In Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen ist ein leichter Anstieg festzustellen. In den meisten Fällen geht es um den Besitz oder Erwerb von Drogen, im Fokus steht Cannabis. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), sieht vor allem in der „gesellschaftlichen Verharmlosung von Cannabis“ einen wichtigen Aspekt dieser Entwicklung. „Insbesondere bei jungen Menschen stehen Prävention und Aufklärung im Vordergrund.“

+++ 7.33 Uhr: Achtung Blitzer in Kiel +++

Am Ostring wird stadtauswärts geblitzt. Dort sind max. 50 km/h erlaubt.

+++ 7.22 Uhr: Kieler Innenminister gegen Abschiebungen nach Afghanistan +++

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt fordert, die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan zu stoppen. Eine Rückkehr „in Sicherheit und Würde“ sei nicht gewährleistet, sagte der SPD-Politiker den Tageszeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, dem auch die Kieler Nachrichten angehören. Laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR habe sich die Lage in dem Land noch einmal rapide verschlechtert. „Das gesamte Staatsgebiet ist letztlich von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt betroffen.“ Deshalb trete er für den Erlass eines Abschiebestopps nach Afghanistan ein.

Die nächste Sammelabschiebung abgelehnter afghanischer Asylbewerber wird in diesen Tagen erwartet. Nach Informationen aus Kabuler Regierungskreisen ist die Rückführung von rund 50 Flüchtlingen aus Deutschland für Dienstag geplant. Laut Pro Asyl könnte der Start in Deutschland schon an diesem Montag erfolgen. Im Dezember waren mit einem ersten Flug bereits 34 Afghanen abgeschoben worden.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte damals erklärt, etwa ein Drittel der betroffenen Afghanen hätten in Deutschland Straftaten verübt. Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil es in weiten Teilen des Landes Kämpfe zwischen Regierungstruppen und radikalislamischen Taliban gibt. Die Bundesregierung hält aber einige Gebiete für hinreichend sicher.

Wie das Redaktionswerk berichtet, prüft die Regierung in Kabul bereits die von Deutschland angemeldeten 50 ausreisepflichtigen afghanischen Flüchtlinge auf ihre Identität. Dabei handele es sich in erster Linie um Straftäter und um alleinreisende oder alleinstehende Männer. Diese sollten vor allem aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen kommen.

+++ 7 Uhr: Verdächtiger Gegenstand sorgte für Aufregung am Kieler Bahnhof +++

 Ein Karton sorgte am Montagmorgen für eine Sperrung des Kieler Hauptbahnhofes. Gegen 2 Uhr fiel der Karton, der auf einem Tisch abgestellt war, Beamten der Bundespolizei auf. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass einer Streife der Landespolizei kurze Zeit vorher ein Mann aufgefallen war, der mit einem solchen Karton auf der Schulter in Richtung Hauptbahnhof unterwegs war. Da der Karton mitten im Bahnhof auf einem Tisch abgestellt war und keiner Person vor Ort zugeordnet werden konnte, sperrte die Landespolizei den Hauptbahnhof weiträumig ab, die Bundespolizei veranlasste die Räumung des Bahnhofes. Der Zugverkehr von und nach Kiel wurde ebenfalls gestoppt. Da der Nahverkehr um diese Uhrzeit nur begrenzt unterwegs ist, blieben die Auswirkungen gering. Die Experten vom Kampfmittelräumdienst röntgten den Karton und werteten die Bilder aus und überzeugten sich anschließend noch persönlich von der Tatsache, dass sich in dem Karton lediglich ein Durchlauferhitzer befand. Um 4.50 Uhr wurden die Sperrung aufgehoben, die Bundespolizei ließ den Zugverkehr von und nach Kiel wieder anrollen.

 

+++ 6.57 Uhr: Guten Morgen! +++

Die Temperaturen liegen derzeit um den Gefrierpunkt. Dort werden sie den Rest des Tages auch bleiben. Dafür wird es weder regnen noch schneien. Starten Sie gut in die Woche.

Blauer Himmel, eisige Temperaturen: Während in Teilen von Deutschland die Winterfans über Schnee jubeln, bleibt es in Schleswig-Holstein grau. Zu Wochenbeginn ziehen dichte Wolken auf, die auch etwas Nieselregen bringen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte.

22.01.2017

In Hamburg-Jenfeld ist am Sonntag ein Auto mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammengestoßen. Nach Polizeiangaben war der 26 Jahre alte Autofahrer auf die Gegenfahrbahn geraten.

22.01.2017

Ein Autofahrer ist in Lübeck auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle gegen eine Ampel gefahren. Bei dem Unfall am Sonnabendabend verletzte sich der Fahrer leicht, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

KN-online (Kieler Nachrichten) 22.01.2017