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Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 27.12.2016
Nachrichten Schleswig-Holstein Live-News am Morgen, 27.12.2016
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10:06 27.12.2016
Von Günter Schellhase
Live-News Quelle: Ulf Dahl
Kiel

 Sie haben ein schönes Foto gemacht, haben etwas Tolles erlebt, stehen im Stau, sind an einem Verkehrsunfall vorbeigefahren oder haben einen Blitzer gesehen? Dann kontaktieren Sie uns per Mail an live-news@kieler-nachrichten.de Wir stellen Ihre Nachricht in unseren Morgen-Liveticker, den heute Günter Schellhase macht.

+++ 10.06 Uhr: Tschüss +++

Für heute machen wir Schluss mit den Live-News und sind Mittwoch wieder für Sie da.

+++ 9.58 Uhr: Feuerwehr rettet Mann in Hamburg aus brennender Wohnung +++

Die Feuerwehr hat in der Nacht zum Dienstag in Hamburg-Billwerder einen bewusstlosen Mann aus einer brennenden Wohnung gerettet. Gäste aus einem Hotel hatten in einer Wohnung in einem gegenüberliegenden Mehrfamilienhaus das Feuer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, wie ein Sprecher sagte. Feuerwehrleute hätten daraufhin den Mann aus den Flammen gerettet. Er wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer sei von den insgesamt 26 Einsatzkräften gelöscht worden.

+++ 9.50 Uhr: Brückentage ermöglichen Rekord-Urlaubsjahr +++

Die deutschen Feiertage fallen 2017 so gut wie selten zuvor. Zur Freude der deutschen und österreichischen Tourismusbranche ist zusätzlich der Reformationstag anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation einmalig ein bundesweit gesetzlicher Feiertag. Durch geschickte Planung lässt sich die Anzahl der Urlaubstage mehr als verdoppeln - mit 31 Tagen Urlaub holen Sie bis zu 75 freie Tage heraus. Augsburg ist übrigens durch das Hohe Friedensfest am 8. August mit insgesamt 15 Tagen Deutschlands Feiertags-Hauptstadt - hier sind sogar 76 freie Tage möglich. Wie alle überwiegend katholischen Bundesländer profitieren das feiertagsstarke Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland vom Reformationstag, der erst- und einmalig gesetzlich gefeiert wird. Hier können - im Vergleich zu deutschlandweit mindestens 71 Tagen - bis zu 75 freie Tage erzielt werden:

Januar: acht freie Tage (vom 1. bis zum 8. Januar) April: zehn freie Tage durch die Oster-Brücke vom 8. bis zum 17. April Mai: fünf freie Tage (Feiertag am 1.Mai sowie eine kleine Brücke vom 25. bis 28.Mai) Juni: 16 freie Tage (durch die Verwendung von Pfingstmontag und Fronleichnam ergibt sich eine große Brücke vom 3. bis zum 18. Juni) August: neue freie Tage (12.-20.August durch Maria Himmelfahrt am 15. des Monats) Oktober/November: 18 freie Tage durch zwei Brücken (30.09.-08.10. mit dem Tag der Deutschen Einheit und 28.10.-5.11. mit dem Reformationstag und Allerheiligen) Dezember: neun freie Tage (23.-31.Dezember)

+++ 9.32 Uhr: Schafft Habeck den Sprung auf die große Politikbühne? +++

Weiter Kiel, Lübeck und Süderbrarup oder doch Berlin, München und Hamburg? Über Robert Habecks künftige Reiseziele entscheiden bis zum 13. Januar 61 000 Grüne in Deutschland. Dann ist Einsendeschluss für die Urwahl-Unterlagen für die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl. Ein paar Tage später wird feststehen, ob tatsächlich der Kieler Umweltminister das Rennen macht oder ob er der Bundesprominenz mit dem Parteivorsitzenden Cem Özdemir und Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter unterliegt. In Schleswig-Holstein, wo am 7. Mai der Landtag neu gewählt wird, sah die jüngste Umfrage Habeck als beliebtesten Landespolitiker, vor FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki und Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Bundesweit hinkt der 47-Jährige den parteiinternen Konkurrenten in der Bekanntheit hinter, und deren Landesverbände sind auch zahlenmäßig viel stärker.

+++ 9.13 Uhr: Das bringt der Tag +++

Fortschritte bei Suche nach Opfern des Tupolew-Absturzes: Vor der russischen Schwarzmeerküste suchen Taucher am Dienstag weiter nach den Opfern des jüngsten Flugzeugabsturzes mit 92 Toten. Die Bergungsarbeiten machten nach offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums Fortschritte. Bis zum Montagabend wurden insgesamt 13 Leichen geborgen. Auch entdeckten Taucher im Meer vor Sotschi Teile des Rumpfes und des Hecks der Maschine vom Typ Tupolew Tu-154.

Abe und Obama gedenken gemeinsam der Opfer von Pearl Harbor: 75 Jahre nach dem vernichtenden Angriff auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor gedenken Japans Ministerpräsident Shinzo Abe und US-Präsident Barack Obama gemeinsam der Opfer. Japan hatte am 7. Dezember 1941 einen verheerenden Luftangriff auf die Hawaii-Insel Oahu geflogen und beinahe die gesamte Pazifikflotte der Amerikaner zerstört. In der Folge des Angriffs traten die USA auch offiziell in den Zweiten Weltkrieg ein.

Urteil in Prozess um eskalierten Nachbarschaftsstreit erwartet: Zwei Nachbarinnen streiten um die Grundstücksgrenze, dann rastet eine von ihnen aus: Im Prozess gegen eine 48-Jährige wegen schwerer Körperverletzung wird am Dienstag in Limburg das Urteil erwartet. Die Frau aus dem hessischen Bischoffen soll im Mai dieses Jahres absichtlich einen Bauarbeiter angefahren und schwer verletzt haben.

+++ 9 Uhr: Obdachloser angezündet - Alle Tatverdächtigen stellen sich +++

Nach dem Angriff auf einen Obdachlosen in einem Berliner U-Bahnhof haben sich alle sieben Tatverdächtigen der Polizei gestellt. Sie hätten sich seit Montagabend bei verschiedenen Dienststellen gemeldet, sagte eine Polizeisprecherin. Die jungen Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren würden nun von einer Mordkommission vernommen. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag sollen sie versucht haben, im U-Bahnhof Schönleinstraße einen auf einer Bank schlafenden Obdachlosen anzuzünden. Der Mann blieb unverletzt, weil Passanten eingriffen. Die Polizei hatte am Montag Fahndungsbilder und ein Video veröffentlicht, auf denen die Gesuchten in einer U-Bahn zu sehen waren.

+++ 8.43 Uhr: Hackerkongress in Hamburg - Mehr als 12000 Teilnehmer erwartet +++

Zur jährlichen Konfernz der Hackerszene werden von Dienstag an mehr als 12000 Teilnehmer in Hamburg erwartet. Neben aktuellen Problemen wie Cyberangriffen oder Datenklau beschäftigt die Hacker auch das Thema Rechtspopulismus, zu dem mehrere Vorträge angesetzt sind. Die viertägige Veranstaltung im Kongresszentrum der Hansestadt ist seit Wochen ausverkauft. Der 33. Chaos Communication Congress steht unter dem Motto „Works for Me“ (funktioniert für mich). Damit wollen die Veranstalter eine typische Haltung von Software-Entwicklern, aber auch anderen Gruppen infrage stellen: Wenn für sie selbst etwas funktioniert, kümmern sie sich nicht weiter um mögliche Probleme. Das Jahr 2016 habe gezeigt, dass diese selbstbezogene Sichtweise eben nicht mehr funktioniere, hieß es.

+++ 8.32 Uhr: Einige Einsätze für die Kieler Feuerwehr +++

Der Sturm hat in der Nacht nachgelassen. Dennoch musste die Feuerwehr ausrücken. Nach Angaben des Leitungsdienstes waren die Retter im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um Bäume oder Äste von den Straßen zu räumen. In der Rendsburger Landstraße fielen Dachziegel auf die Straße. Am Dienstagmorgen ging das Einsatzaufkommen deutlich zurück.

+++ 8.22 Uhr: Stegner fordert Abschiebehaft für „Gefährder“ +++

SPD-Vize Ralf Stegner hat als Reaktion auf den Berliner Terroranschlag Abschiebehaft für sogenannte Gefährder gefordert, deren Asylantrag abgelehnt wurde. „Wer die allgemeine Sicherheit gefährdet, darf nicht auf freiem Fuß unterwegs sein“, sagte Stegner. Man dürfe gewaltbereiten Islamisten, denen ein Terrorakt zugetraut werde, keine Chance zum Untertauchen lassen. Wenn ihr Asylantrag rechtskräftig abgelehnt worden sei, müssten sie in Abschiebehaft bleiben. Am Wochenende hatte bereits CDU-Vize Armin Laschet verlangt, für diese Gruppe abgelehnter Asylbewerber müsse „die Abschiebehaft maximal ausgedehnt werden“. Auch der Tunesier Anis Amri, der vor einer Woche den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verübt haben soll, galt als „Gefährder“. Er wurde am Freitag in Italien von Polizisten erschossen.

+++ 8.06 Uhr: Vorsicht auf der A1 +++

Auf der A1 von Lübeck in Richtung Fehmarn besteht zwischen Pansdorf und Scharbeutz Gefahr durch eine ungesicherte Unfallstelle.

+++ 7.51 Uhr: Kubicki favorisiert weiter Jamaika-Koalition statt Ampel +++

Schleswig-Holsteins FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki will seine Partei bei der Landtagswahl am 7. Mai wieder in Regierungsverantwortung führen. „Die klassische Ampel ist denkbar, aber ich würde mich darauf nicht verlassen“, sagte Kubicki. „Denn inhaltlich wahrscheinlicher ist aktuell eher „Jamaika““ - also ein Bündnis aus CDU, FDP und Grünen. Am Ende wird es laut Kubicki bei der Entscheidung der Liberalen darauf ankommen, was ein künftiges Regierungsbündnis zur Verbesserung der Situation der Menschen im Land beitragen kann.

+++ 7.35 Uhr: Wir erinnern an Marlene Dietrich +++

Marie Magdalene Dietrich, so ihr richtiger Name, war eine deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die mit „Der blaue Engel“ (1930) ihren internationalen Durchbruch hatte, in den 1930ern zum Hollywoodstar avancierte und sich mit Liedern wie „Lili Marleen“ und „Sag mir, wo die Blumen sind“ in die Herzen ihrer Fans sang. Sie wurde am 27. Dezember 1901 in Schöneberg (heute Berlin) geboren und starb am 6. Mai 1992 mit 90 Jahren in Paris. Am heutigen Tag jährt sich ihr Geburtstag das 115. Mal.

+++ 7.24 Uhr: Sturm in Hamburg verursacht 68 Feuerwehreinsätze +++

Überflutete Hafengebiete, umgestürzte Bäume und umherfliegende Gerüstteile: Der Sturm am zweiten Weihnachtsfeiertag hat in Hamburg insgesamt 68 Einsätze der Feuerwehr ausgelöst. Verletzt wurde niemand, wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen sagte.

Eine Sturmflut setzte in der Nacht zum Dienstag verschiedene Teile des Hafens in Hamburg unter Wasser. Dem Lagezentrum der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Straßen im Hafengebiet sowie der Fischmarkt wurden davon überflutet. Am Dienstagmorgen waren die Überschwemmungen weitgehend wieder abgelaufen, hieß es weiter.

In Hamburg-Langenhorn drohte ein Baugerüst umzustürzen und andere Häuser zu beschädigen. Den Angaben der Polizei zufolge lösten sich am Montagabend Teile des Gerüstes und flogen herum. Demnach mussten 15 Bewohner vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Einen weiteren Einsatz gab es an den Hamburger Messehallen. Wegen des starken Windes waren dort am Montagnachmittag etwa 40 Zentimeter große Betonteile von Stützpfeilern des Messegebäudes abgebrochen und auf den Gehweg gefallen, wie der Sprecher sagte. Der Bereich wurde mit einem Bauzaun abgesichert.

+++ 7.06 Uhr: Polizei im Norden wappnet sich für Terroranschläge +++

Als im Oktober die Terrormiliz IS den Mord an einem 16-Jährigen in Hamburg für sich reklamierte, reagierten die Ermittler zunächst mit Skepsis. Nun prüft die Polizei einen Bezug zum mutmaßlichen Attentäter Anis Amri der kurz vor Weihnachten mit einem Lastwagen über einen Berliner Weihnachtsmarkt raste. Die traurige Bilanz: 12 Tote, mehr als 50 Verletzte. Der Terrorfall, vor dem die Sicherheitsapparate schon seit Jahren gewarnt hatten, war plötzlich konkret geworden.

Auf die veränderte Sicherheitslage reagieren die Innenminister mit einer Rüstungsoffensive. Gleich nach dem Anschlag kündigte der Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD) eine Überprüfung bestehender Einsatzkonzepte für Fußballspiele, Weihnachtsmärkte und andere Großveranstaltungen an. Zusätzlich rüsten die Innenministerien im Norden die Polizei besser aus, um auf mögliche Terrorlagen vorbereitet zu sein. In Hamburg präsentierte die Innenbehörde im Dezember Neuanschaffungen im Wert von 4,5 Millionen Euro: einen Radpanzer, Sturmgewehre, schwere Schutzhelme und Spezialwesten. Im benachbarten Schleswig-Holstein verweist das Innenministerium auf rund 7,5 Millionen Euro, die in diesem und im kommenden Jahr zusätzlich zum normalen Etat für Schutzausstattung, Munition und bessere Bewaffnung ausgegeben werden.

+++ 6.57 Uhr: Guten Morgen! +++

Es pfeift noch gewaltig um die Ecken, aber langsam flaut der Sturm ab. Wärmer als acht Grad wird es heute nicht, später kommt die Sonne heraus.

Aktuelle Nachrichten, Fundstücke aus dem Netz, Wetter und Verkehr: Wir halten Sie mit unseren Live-News aus Schleswig-Holstein und der Welt auf dem Laufenden. So verpassen Sie nichts, was am 28.12.2016 wichtig ist.

Günter Schellhase 28.12.2016

Tief „Barbara“ bereitete Schleswig-Holstein ein stürmisches Weihnachtsfest. Der Bahnverkehr war gestört, Baugerüste drohten umzustürzen. Besonders hart traf es die Insassen eines Autos am Westensee. Sie wurden von einem Baum getroffen, eine Insassin starb.

Tanja Köhler 27.12.2016

In Norddeutschland werden zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage ungemütliche Stunden erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hat am Montag eine Sturmwarnung für Schleswig-Holstein und Hamburg herausgegeben.

26.12.2016