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Schleswig-Holstein Brennelemente jetzt im Zwischenlager
Nachrichten Schleswig-Holstein Brennelemente jetzt im Zwischenlager
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14:59 06.10.2017
"Nun ist das zweite Kernkraftwerk in Schleswig-Holstein frei von Brennelementen", sagte Minister Robert Habeck (Grüne). Quelle: Ulf Dahl
Geesthacht

Rund 1000 Brennelemente aus dem früheren Reaktorbetrieb wurden demnach vom Betreiber Vattenfall aus dem Brennelemente-Lagerbecken geholt, in 20 Castor-Behälter eingeladen und in das Zwischenlager gebracht. Damit ist nach Angaben des Energieministeriums eine wesentliche Voraussetzung für Stilllegung und Abbau des Kraftwerks erfüllt.

"Nun ist das zweite Kernkraftwerk in Schleswig-Holstein frei von Brennelementen", sagte Minister Robert Habeck (Grüne). Das andere ist Brunsbüttel. Mit der Einlagerung der Brennelemente in Zwischenlagern könnten die Kraftwerke sicherer und mit weniger Strahlenbelastung für das Personal zurückgebaut werden, sagte Habeck. Insgesamt sind in dem für 80 Castor-Behälter konzipierten Lager jetzt 41 Behälter mit 2081 Brennelementen, die aus dem Betrieb des Kraftwerks Krümmel stammen. Die Aufbewahrung im Standortzwischenlager ist für 40 Jahre genehmigt.

Im Brennelementlagerbecken befinden sich laut Vattenfall noch zwölf unbestrahlte Brennelemente, die verkauft werden sollen. Außerdem seien dort noch 78 einzelne sogenannte Sonderbrennstäbe sowie ein Brennelement, dessen Zerlegung in einzelne Brennstäbe zu weiteren 76 Sonderbrennstäben führe. Für diese werde ein spezieller Köcher für den Castor-Behälter benötigt, für den es noch keine Zulassung gebe. Vattenfall rechnet damit, dass das Kraftwerk Krümmel frühestens 2019 völlig frei von Kernbrennstoffen sein wird.

Von dpa

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