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Schleswig-Holstein Nord-CDU fordert wolfsfreie Zonen
Nachrichten Schleswig-Holstein Nord-CDU fordert wolfsfreie Zonen
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10:00 19.11.2018
Von Christian Hiersemenzel
An Küsten und Deichen in Schleswig-Holstein: CDU fordert wolfsfreie Zonen
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Kiel

Das Papier hatten die Kreisverbände Pinneberg und Nordfriesland, die Junge Union und der CDU-Landesfachausschuss Agrar in die Debatte eingebracht. Der Wolf breite sich auch in Deutschland immer weiter aus. „Dabei birgt die stark wachsende Population enormes Konfliktpotenzial zwischen den Bedürfnissen der ländlichen Bevölkerung, der Weidetierhaltung und dem Naturschutz“, heißt es.

Die CDU Schleswig-Holstein respektiere die geltenden Regelungen des EU-Artenschutzes. Allerdings sei kritisch zu bewerten, dass Weidetierhaltung und insbesondere Deichschäferei durch die steigende Zahl an Wölfen gefährdet sei.

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Wahlstedts Bürgermeister Bonse gegen wolfsfreie Zone im Forst

Ein Vorstoß des jagdpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Hauke Göttsch, die Tiere lediglich in großen Waldgebieten wie dem Segeberger Forst zu dulden, wo sie Rehe jagen und erlegen könnten, war zuletzt auf breite Ablehnung gestoßen.

Auch Wahlstedts Bürgermeister Matthias Bonse (CDU), dessen Stadt direkt an das Areal grenzt, wehrt sich dagegen. Der Forst sei mit seinen nur 4000 Hektar deutlich zu klein und werde zudem von sehr vielen Menschen als Erholungswald genutzt. „Und deren Sicherheit geht mir eindeutig vor Artenschutz“, sagte er.

Lesen Sie hier alles zum Thema "Wolf in Schleswig-Holstein".

Ulf Billmayer-Christen 18.11.2018
Frida Kammerer 18.11.2018
18.11.2018