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Schleswig-Holstein Gericht verhandelt Klagen gegen A20
Nachrichten Schleswig-Holstein Gericht verhandelt Klagen gegen A20
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07:49 07.11.2018
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt, ob der A20-Bau weitergehen kann.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt, ob der A20-Bau weitergehen kann. Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Leipzig/Kiel

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wird von Dienstag an zwei Klagen gegen den Weiterbau der Autobahn 20 in Schleswig-Holstein verhandeln. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) klagen gegen den Abschnitt östlich der A7. Die Entscheidung wird voraussichtlich an einem gesonderten Termin verkündet, sagte eine Gerichtssprecherin.

Verkehrsminister hofft ab Abweisung der Klage

Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hofft, dass beide Klagen gegen den 19,9 Kilometer langen Abschnitt von der A7 bis nach Wittenborn abgewiesen werden. «Wir haben alles getan, damit das Amt für Planfeststellung und Verkehr für das Projekt zügig Baurecht erlangen kann», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Prognosen seien vor Gericht aber schwierig.

Den Planfeststellungsbeschluss hatte die alte Landesregierung kurz vor der Landtagswahl 2017 erlassen. Die Leipziger Richter hatten 2013 den dritten Abschnitt bei Bad Segeberg getoppt. Das Problem: Bislang ist unklar, wo der östlich vorgelagerte dritte Abschnitt enden wird.

RND/dpa