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Schleswig-Holstein Züge nach Bombendrohung verspätet
Nachrichten Schleswig-Holstein Züge nach Bombendrohung verspätet
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16:00 25.03.2019
Die Polizei ermittelt nach einer Bombendrohung am Bahnhof Pinneberg. Quelle: Friso Gentsch (Symbolfoto)
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Pinneberg

Eine Durchsuchung der Gebäude und des umliegenden Geländes mit Sprengstoffspürhunden blieb ohne Ergebnis, wie der Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei sagte. Hinter einer Bretterwand fanden die Beamten einen abgestellten Feuerlöscher. Die Strecke Hamburg-Kiel wurde gegen 11.20 Uhr wieder für den Zugverkehr freigegeben. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei übernommen, hieß es. Nach Angaben einer Bahnsprecherin muss bis in den Nachmittag mit Verspätungen zwischen 20 und 40 Minuten gerechnet werden. 

Aktuelle Informationen finden Sie bei der Reiseauskunft der Bahn. 

In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrfach Bombendrohungen die Einsatzkräfte in Schleswig-Holstein auf Trab gehalten. Erst vor einer Woche war das Flensburger Rathaus wegen einer Bombendrohung mehrere Stunden lang geschlossen. Zuvor hatte es unter anderem Drohungen gegen die vier Landgerichte und eine Marktpassage in Heide (Kreis Dithmarschen) ein. Auch der Lübecker Hauptbahnhof war betroffen. Bei keinem der Vorfälle waren später verdächtige Gegenstände gefunden worden.

Von KN-online

Ulf Billmayer-Christen 25.03.2019
Frank Behling 24.03.2019