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Schleswig-Holstein Kritik an Agrarfabriken und Spekulanten
Nachrichten Schleswig-Holstein Kritik an Agrarfabriken und Spekulanten
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13:39 04.10.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
„Eine Politik, die Agrarfabriken fördert und die kleinen Bauernhöfe vor die Hunde gehen lässt, ist kurzsichtig“, sagte Fehrs am Sonntag in ihrer Predigt. Quelle: dpa
Hamburg

Das gleiche gelte für „eine Politik, die es zulässt, dass Finanzmarkt-Spekulanten auch hier in Norddeutschland ganze Landstriche aufkaufen, während junge Landwirte, die einen Acker kaufen wollen, leer ausgehen“.

Sie fügte hinzu: „Wirkliche Lebensqualität für uns und unsere Kinder können wir nur dann erhalten, wenn nicht alle Güter der Schöpfung und damit die Quellen unseres Lebens in Kapital verwandelt werden.“

Agrarminister Robert Habeck (Grüne) bezeichnete es in einem Grußwort zum Erntedankfest als „ethischen Skandal“, dass in Deutschland jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet würden. „Wurst wird weggeschmissen, weil ihr eine Pistazie fehlt, die Zucchini nicht verkauft, weil die zu krumm ist oder Joghurt weggeschmissen, weil er einen Tag übers Mindesthaltbarkeitsdatum ist“, sagte der Minister. Den mit harter Arbeit von Bauern erwirtschafteten Produkten müsse ein höherer Wert beigemessen werden.

Auf der Autobahn 7 ist ein Motorradfahrer in Flensburg gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der 67-Jährige war am Sonnabend laut Polizei in einer Linkskurve von der Auffahrt auf die A7 abgekommen und anschließend über den Haupt- und Überholfahrstreifen gerutscht.

Deutsche Presse-Agentur dpa 04.10.2015

Ein 88 Jahre alter Fußgänger ist in Steinbergkirche von einem Traktor überrollt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann am Sonnabend über eine Straße gehen, als er von dem Fahrzeug erfasst wurde. Er kam ins Krankenhaus und verstarb an seinen schweren Kopfverletzungen. 

Deutsche Presse-Agentur dpa 04.10.2015
Schleswig-Holstein Wat bedüüt Heimat denn noch för uns Minschen? - Heimat is keen Placken Eer

„De Minsch lewt ni blots in de Heimat, he lewt in de Welt. Wi köönt de Oogen för de Welt ni tokniepen. Dat weer ni good för de Welt un eerst recht ni good för de Heimat“, düsse kloken Reegen hett uns groten sleswig-holsteenschen Schrieversmann Reimer Bull seggt. Vör dörtig Johr! Un ok Oswald Andrae, de plattdüütsche Dichtersmann ut Jever, weer sien Tiet in Saken Heimat wiet vörut: „För mi is »Heimat« vandaag ümmer noch en Woort, wor'n sük noch mehr Gedanken över maken schull, denn alltiet un överall up de Welt mööt't Minsken ok vandaag noch »Heimat« söken - Asylrecht -, mööt't bangen un hopen, dat se wurgens en Bürgerrecht kriegt . . .“, schrifft he 1980 in een Bidrag för Radio Bremen: „Heimat – wat is dat?“

Heike Thode-Scheel 04.10.2015