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Blick in den Tag Blick in den 19.01.2017
Nachrichten Schleswig-Holstein Blick in den Tag Blick in den 19.01.2017
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21:00 18.01.2017
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Trickdiebstahl in Wohnungen ist nach dem Taschendiebstahl auf der Straße die vermutlich häufigste Straftat, von der ältere Menschen betroffen sein können. Frau Daniela Heisch, Präventionsbeamtin bei der Polizei wird über aktuelle „Betrugsmaschen“ in einem Vortrag im Stadtteilcafé Mettenhof, Vaasastraße 2a, ab 9.30 Uhr informieren. Quelle: Marijan Murat/ picture alliance (Archiv)

Urteil im Prozess um Mord vor 35 Jahren erwartet

Im Prozess um einen Mord vor 35 Jahren wird am Donnerstag (9.15 Uhr) vor dem Flensburger Landgericht ein Urteil erwartet. Zuvor seien noch die Anhörung eines Vertreters der Jugendgerichtshilfe sowie die Plädoyers geplant, teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 52-Jährigen vor, als Jugendlicher im Juni 1982 eine Schleswigerin brutal getötet zu haben, um einen Diebstahl zu verdecken. Der damals 17-Jährige soll sich an der 73-jährigen Frau auch sexuell vergangen haben. Am Dienstag legte der Mann, der 1986 wegen eines weiteren Tötungsdeliktes verurteilt worden war, ein Geständnis ab. Die Verhandlung findet vor dem Jugendgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Betreiber von Windparks ziehen Bilanz

Der Ausbau von Windenergie auf See hat nach einem Boom zuletzt an Tempo verloren. Hersteller und Betreiber von Offshore-Windparks ziehen am Donnerstag (11.00 Uhr) in Berlin Bilanz über das vergangene Jahr. Sie äußern sich auch zu den Auswirkungen der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das für Ökostrom seit Jahresbeginn neue Förderregeln vorschreibt.2015 war für die Branche ein Rekordjahr mit einem ungewöhnlich hohen Zubau neuer Anlagen in Nord- und Ostsee. Was nach Angaben der Verbände aber eine Ausnahme war und Folge eines Nachholeffekts. Für 2016 war ein geringerer Zuwachs neuer Offshore-Anlagen erwartet worden.

Kulturkonferenz „Kultur@Nachhaltigkeitin Kiel

Auf Einladung von Kulturministerin Anke Spoorendonk startet in den Räumlichkeiten des Alte Mu Impuls-Werk die Kulturkonferenz „Kultur@Nachhaltigkeit“ am Donnerstag um 14 Uhr. Die Veranstaltung versteht sich als Fortsetzung des Kulturdialoges und des Kulturkonzeptes  „Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“. Rund 150 Gäste aus den Bereichen Kunst, Kultur und Politik werden die Fragen diskutieren, welche Rolle Nachhaltigkeit heutzutage für die Kulturpolitik spielen und wie eine konzeptionelle Kulturpolitik nachhaltig weiter entwickelt werden kann. 

Das Programm

14.00 Begrüßung durch Kulturministerin Anke Spoorendonk

14.20 Begrüßung durch den Verein ALTE MU Impuls-Werk e.V.

14.30 Key-Note von Davide Brocchi, Köln

14.45 Workshop-Phase

17.00 bis 17.30Nachhaltigkeit in der Kulturpolitik“ - Talk mit Ministerin Spoorendonk

Ausstellungseröffnung in der Stadtgalerie

Zum Auftakt des Ausstellungsjahres 2017 zeigt die Stadtgalerie Kiel in ihrem Foyer Objekte und Installationen des Künstlers MK Kaehne. Eröffnet wird die Ausstellung „Paranoia. That is my business.“ am Donnerstag für eine Presseschau um 10.30 Uhr von Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Stadtgaleriedirektor Wolfgang Zeigerer und dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins der Stadtgalerie Kiel e.V., Reinhard Take. MK Kaehne wurde 1963 im litauischen Vilnius geboren, ist in Moskau aufgewachsen und lebt in Berlin. Seine Objektarbeiten sind in höchster handwerklich-technischer Perfektion entstanden und haben die Anmutung, industrieller Fertigung zu entstammen. Im Kunstkontext präsentiert, weist der Künstler ihnen eine neue Funktion zu. MK Kaehnes zugleich hyperreale und surreale Installationen spielen oft ironisch mit Realitäten, Fiktionen und Täuschung und loten so das Verhältnis von Funktionalität, Form und Ästhetik aus. Außerdem möchten Wolfgang Zeigerer und Kurator Dr. Peter Kruska einen Ausblick auf das Jahresprogramm der Stadtgalerie Kiel geben.

Vortrag zu Finnland

In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg wird Dr. Paula Jääsalmi-Krüger am Donnerstag im Elmshorner „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ als Referentin zum Thema "Hundert Jahre unabhängiges Finnland - Das Festjahr 2017" sprechen. Beginn ist um 19 Uhr. Ein finnischer Imbiss wird gereicht.

Die Welt der Sekretärin im Studio Filmtheater

1905 wurde in der Kieler Stadtverwaltung die erste Sekretärin eingestellt. Mit der Verbreitung von Schreibmaschinen fanden immer mehr Frauen eine eigenständige Arbeit in Büros. War das Schreiben von Hand bisher eine Domäne der Männer, galt das „einfache“ Tippen von Texten an der Maschine als „ungelernte“ Frauenarbeit. Immer mehr Frauen übernahmen das Maschineschreiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfestigten sich die Geschlechterrollen in den Büroberufen. In Kooperation mit dem Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum zeigt das Studio Filmtheater, Wilhelminenstraße 10, am Donnerstag, 19. Januar, um 18 Uhr die französische Komödie „Mademoiselle Populaire“. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Das Büro. Schreibtechnik und Büroarbeit 1900 – 1980“, die noch bis zum 29. Januar im Warleberger Hof, Dänische Straße 19, zu sehen ist. Die Eintrittskarte für das Studio Filmtheater kostet sieben Euro und berechtigt zu einem kostenlosen Besuch der Ausstellung im Warleberger Hof.

Udo-Jürgens-Musical wieder in Hamburg

Zehn Jahre nach der Uraufführung kehrt das Musical „Ich war noch niemals in New York“ am Donnerstag (19.30 Uhr) nach Hamburg zurück. Das Musical mit den Hits von Udo Jürgens wie „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“ und „Vielen Dank für die Blumen“ löst im Theater an der Elbe das Musical „Das Wunder von Bern“ ab, das sich am 5. Januar verabschiedet hatte. „Ich war noch niemals in New York“ hatte 2007 auf der Reeperbahn Weltpremiere gefeiert. Seitdem sahen mehr als vier Millionen Menschen die Produktion, die neben Deutschland auch in Österreich (Wien), der Schweiz (Zürich) und in Japan (Tokio) aufgeführt wurde. Das Stück soll nach Angaben von Stage Entertainment bis zum Sommer zu sehen sein.

Vortrag der Polizei für Senioren

Trickdiebstahl in Wohnungen ist nach dem Taschendiebstahl auf der Straße die vermutlich häufigste Straftat, von der ältere Menschen betroffen sein können. Frau Daniela Heisch, Präventionsbeamtin bei der Polizei wird über aktuelle „Betrugsmaschen“ in einem Vortrag im Stadtteilcafé Mettenhof, Vaasastraße 2a, ab 9.30 Uhr informieren. Im Anschluss daran wird Frau Heisch für Fragen zur Verfügung stehen.

Steinmeier präsentiert sich im Landtag

Der Kandidat von SPD und Union für die Bundestagswahl, Noch-Außenminister Frank-Walter Steinmeier, stellt sich am Donnerstag den Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtags vor. Der SPD-Politiker will sich am Nachmittag (16.00 Uhr) hinter verschlossenen Türen den Fragen der Fraktionen stellen. Der Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck wird am 12. Februar gewählt. Steinmeiers Wahl gilt als sicher. Der Amtsantritt des neuen Staatsoberhauptes ist am 19. März 2017. Die Linke hat den Wissenschaftler Christoph Butterwegge als Kandidaten nominiert.

Ausbau der A 215

Die Arbeiten für den Um- und Ausbau der Anschlussstelle Kiel-Mitte gehen voran. Um den benötigten Freiraum zu haben, müssen die Fahrspuren der B 76 (Olof-Palme-Damm) und der A 215 verschwenkt werden. Die notwendigen Markierungs- und Rodungsarbeiten starten am Donnerstag. Von den Verschwenkungen betroffen sind die drei Fahrspuren der B 76 aus Fahrtrichtung Eckernförde im Abschnitt zwischen dem Hasseldieksdammer Weg und der Abfahrt auf die A 215 Richtung Hamburg. Auch die drei Fahrspuren auf der A 215 in Fahrtrichtung Hamburg werden von der Zufahrt der B 76 an verschwenkt. Die dazu notwendigen Markierungsarbeiten sollen bis 15 Uhr abgeschlossen sein. Während der Rodungsarbeiten, die eine Firma an Werktagen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr vornimmt, und die bis zum Monatsende abgeschlossen sein sollen, bleibt die rechte Spur der A 215 in Fahrtrichtung Kiel-Zentrum gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen sich absehbar auf eine Staubildung einstellen. Das städtische Tiefbauamt bittet um erhöhte Aufmerksamkeit wegen der geänderten Fahrspuren und Spurbreiten, damit niemand zu Schaden kommt.

Urteil gegen Stiefvater erwartet

Im Prozess um den Tod des Babys Lara Mia wird am Donnerstag (9.00 Uhr) vor dem Hamburger Landgericht das Urteil gegen den Stiefvater erwartet. Dem 29-Jährigen wird versuchter Totschlag durch Unterlassen, gefährliche Körperverletzung und Verletzung der Fürsorgepflicht vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine Jugendstrafe auf Bewährung, da der Angeklagte zu Beginn von Lara Mias Vernachlässigung unter 21 war.

Bundesamt für Seeschifffahrt stellt Pläne für 2017 vor

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) stellt am Donnerstag (11.00 Uhr) in Hamburg seine Pläne für das neue Jahr vor. Unter anderem gehe es dabei um den Neubau des Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffes „Atair“. Außerdem will BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz auf die Reduzierung des maximal zulässigen globalen Schwefelgrenzwerts für Schiffskraftstoffe auf 0,50 Prozent ab 2020 eingehen. Das BSH gilt als die zentrale maritime Behörde der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem kümmert sie sich in ihren Dienstsitzen in Hamburg und Rostock um die Sicherheit auf dem Meer und informiert über den Zustand von Nord- und Ostsee.

Prozess um Mordversuch nähert sich dem Ende

Ein Prozess vor dem Landgericht Itzehoe um einen Mordversuch und eine Schießerei während einer Verfolgungsjagd nähert sich dem Ende. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin soll die Beweisaufnahme am Donnerstag beendet werden. Dann könnten die Plädoyers gehalten und das Urteil verkündet werden. Auf der Anklagebank sitzen zwei Brüder. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 24 und 29 Jahre alten Angeklagten bei einer Auseinandersetzung im Juni 2016 einen 27-Jährigen niedergeschossen haben; das Opfer überlebte schwer verletzt. Auf der Flucht sollen sie mehrfach auf ihre Verfolger geschossen haben.