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Schleswig-Holstein Bombendrohung am Lübecker Hauptbahnhof – Sperrung ist aufgehoben
Nachrichten Schleswig-Holstein Bombendrohung am Lübecker Hauptbahnhof – Sperrung ist aufgehoben
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12:29 11.03.2019
Die Polizei hebt die Sperrung des Bahnhofs langsam auf. Quelle: Holger Kröger
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Lübeck

Der Lübecker Bahnhof wurde am Montagmorgen wegen einer Bombendrohung gesperrt. „Um 8.30 Uhr ging die Drohung per E-Mail bei der Landespolizei und der Bundespolizei ein“, sagt Gerhard Stelke, Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Kiel. Nach intensiver Suche mit Spürhunden konnte die Polizei gegen Mittag Entwarnung geben – es wurde keine Bombe gefunden.

Der Absender schrieb, dass eine Person einen Sprengsatz im Bahnhof deponiert habe. „Die Drohung ist ernst zu nehmen. Wir haben weiträumig abgesperrt“, sagt Stelke.

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Zugverkehr eingestellt

Der Zugverkehr am Lübecker Bahnhof wurde eingestellt, der Bahnhof evakuiert. Sechs Sprengstoffspürhunde durchsuchen den Bahnhof, fanden jedoch nichts – das Gebäude wurde wieder freigegeben. Der Zugverkehr wird langsam wieder aufgenommen. Es ist jedoch mit Verspätungen zu rechnen.

Der Hauptbahnhof Lübeck wurde evakuiert. Im Einsatz sind schwer bewaffnete Polizisten. Quelle: Holger Kröger

Züge aus Richtung Hamburg Hauptbahnhof wendeten in Reinfeld. Die Deutsche Bahn hat einen Schienenersatzverkehr zwischen Lübeck und Reinfeld eingerichtet (MIT Reisen und Witt-Reisen). Züge aus Kiel wendeten in Eutin, wer aus Lüneburg kam, kam nur noch bis Ratzeburg, von Richtung Fehmarn ging es bis Timmendorfer Strand. Travemünde wurde gar nicht angefahren. „Derzeit gibt es noch keine Prognose, wir müssen laufend schauen, wie sich die Lage entwickelt“, sagte Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis am Montagmorgen.

DSDS-Sängerin betroffen

Unter den Betroffenen am Lübecker Bahnhof ist auch DSDS-Sängerin Aneta Sablik. Wie das Online-Magazin Boulewahr berichtet, befindet sich das Büro des Verlobten der Sängerin in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. „Ich bin geschockt, die Polizei hat alles abgesperrt.“

Die Sängerin war am Montagmorgen im Büro ihres Verlobten. Quelle: dpa

„Wir dürfen das Haus nicht verlassen. Vierzig bis Fünfzig Polizisten stehen vor der Tür“, schildert die Sängerin. „Ich saß ganz normal mit meinem Verlobten Chris in dessen Firma. Plötzlich sehen und hören wir, wie die Polizei anmarschiert.“

RND

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