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Schleswig-Holstein Traditionsschiffe dürfen weiterfahren
Nachrichten Schleswig-Holstein Traditionsschiffe dürfen weiterfahren
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19:02 22.08.2018
Das Traditionsschiff "Stettin" darf weiterfahren. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
Rostock/Berlin

Der Bericht der BSU bedürfe einer sorgfältigen Bewertung, die noch nicht abgeschlossen sei. «Grundsätzlich: Wir können Sie beruhigen, die Traditionsschiffe können ihren Betrieb aufrechterhalten», teilte das Ministerium mit.

Hintergrund ist ein BSU-Untersuchungsbericht

Hintergrund ist der BSU-Untersuchungsbericht zum Zusammenstoß der «Stettin» mit einer Fähre bei der Rostocker Hanse Sail 2017. Darin hatte die BSU Anfang August die Unfallursache auf mehrere Beteiligte verteilt. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass die «Stettin» nach BSU-Einschätzung nicht der Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe unterworfen sei, sondern als Fahrgastschiff unter anderem der EU-Fahrgastrichtlinie für Passagierschiffe unterliege. Diese Richtlinie könne das Schiff jedoch nicht erfüllen.

Es geht um die Leckstabilität

Dabei gehe es insbesondere um die sogenannte Leckstabilität: Ein Schiff darf nicht untergehen, selbst wenn einzelne Abteilungen nach einem Unfall volllaufen. Die BSU empfahl deshalb, der «Stettin» das Sicherheitszeugnis für Traditionsschiffe zu entziehen. Nach Einschätzung der Betreiber der «Stettin» sei das Schiff wie rund zehn weitere Schiffe in Deutschland von dieser positiven Entscheidung betroffen.

Von dpa

Montagnachmittag ist an der Lübecker Obertrave ein Künstler von zwei Personen angegriffen und verletzt worden. Die beiden Angreifer beschädigten anschließend auch den Theaterwagen des Geschädigten. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Körperverletzung.

22.08.2018

Einen schweren Brocken hat die Elf von BTSV-Coach Henning Hardt im Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig mit der Husumer SV vor der Brust (Mittwoch, 19 Uhr). Die Gäste belegen mit der makellosen Bilanz von neun Punkten aus drei Spielen hinter Nordmark Satrup den zweiten Tabellenplatz.

22.08.2018
Schleswig-Holstein „Tweemal in’t Johr swet de Buer: bie de Aust un bi de Austkost“ - „Dat letzte Foder is nu vull"

„Dat letzte Foder is nu vull, de Haverkoppel rein, bald geiht dat werrer an för dull mit Plögen, Eggen, Sei 'n, - De Aarnkranz bummelt an de Stang . . . Hüül Bruun un Bleßvoß, forsche Gang! To't Juuchföhr paßt keen Alldaagsschritt . . ." riemelt de Dichtersmann Klaus Witt in sien Aarn-Gedicht „Juuchföhr". Een Juuchföhr, dat weer de letzte Föhr in de Aarn. De „Jubelfuhre" sotoseggen. Denn weern de Buern endli trech mit de Aarn. Wat weer dat anno dunnemol för’n Aggewars: „Wat hett dat vele Arbeit köst, wat hebbt se faken sweten müßt . . .“, riemelt Lüder Woort in sien Gedicht „De Aarn“. Dat weer eben all’ns noch Handarbeit: „De Grootknecht meiht vöran; sin Swad nimt ut de Grotmagd, binnet dat. Denn folgt en Meiher achter er un denn en Binnersch achterher“, so heet dor in’t Gedicht wieder. Vun morrns, wenn de Sünn opgeiht, bit avends, wenn’t düüster warrd – dat is de Töörn bi de Aarn. Optletzt weern de Arbeitslüüd  „poggenmööd, schachmatt oder möd as’n Kater“. Oder: „Hüüt hebben wi uns ornlich de Knaken mör makt.“

Man nu stünn endli dat letzte Foder in’e groot Deel. Nu weer’t sowiet: Tiet för’t Fiern.

Heike Thode-Scheel 22.08.2018