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Schleswig-Holstein Corona-Krise lässt Tourismus im Norden extrem einbrechen
Nachrichten Schleswig-Holstein Corona-Krise lässt Tourismus im Norden extrem einbrechen
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10:50 19.06.2020
Zwei junge Frauen ziehen ihre Koffer über den Deich der Nordseeinsel Spiekeroog. Quelle: Ingo Wagner/dpa/Archivbild
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Kiel

Wie das Statistikamt Nord am Freitag weiter berichtete, fiel die Zahl der Übernachtungen um 95,1 Prozent auf 143 000. Der April war der erste volle Monat, in dem die Corona-Sanktionen galten. Im März war die Schließung von Hotels und Ferienwohnungen verhängt worden. Es durften keine Touristen ins Land einreisen; Inseln und Halligen wurden gesperrt.

In den Monaten Januar bis April zusammengenommen ging die Zahl der Übernachtungsgäste um 48,5 Prozent auf 1 Million zurück. Bei den Übernachtungen mussten die Betriebe ein Minus um 47,2 Prozent auf 3,64 Millionen verbuchen. Die Statistik erfasste im April 2548 Beherbergungsstätten mit 155 000 Gästebetten und 98 Campingplätze.

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Tourismuszahlen auch in Hamburg drastisch eingebrochen

Auch in Hamburg sind die Gäste- und Übernachtungszahlen im April drastisch eingebrochen. Im Vergleich zum April vergangenen Jahres sank die Zahl der Gäste um 96,8 Prozent auf nur noch 21.000.

Die Zahl der Übernachtungen sank um 94,1 Prozent auf 80 000. In die Statistik gingen 261 geöffnete Beherbergungsstätten mit 37 600 Betten ein. Die durchschnittliche Bettenbelegung lag bei knapp 8 Prozent.

Von RND/dpa

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