Danach soll nun bei einer Atemwegserkrankung auch dann einen Test veranlasst werden, wenn nur leichte Symptome vorliegen wie Husten, Niesen, Halsschmerzen und gleichzeitig eins der folgenden Kriterien erfüllt ist:
· man hat in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde
· man war in einem Gebiet, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
· es besteht eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung verschlimmert sich (etwa Atemnot, hohes Fieber)
· man kommt bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)
Eine Krankenschwester hatte zuvor auf KN online kritisiert, dass sie trotz Symptomen keinen Test bekomme.
Kapazitäten begrenzt - zu wenig Schutzkleidung
Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, gute Hände-Hygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.
Es bleibt angesichts der begrenzten Kapazitäten vor allem an Schutzkleidung dabei, dass nur Personen mit Symptomen getestet werden. Alle ohne Symptome müssen zurückstehen. Liegt bei ihnen ein Risikofaktor vor – etwa die Rückkehr aus einem betroffenen Skigebiet –, müssen sie zuhause die Inkubationszeit von 14 Tagen abwarten.
Von diesen Regelungen kann im Einzelfall abgewichen werden. Die Entscheidung liegt immer beim Arzt. Wichtig: Nur wer Symptome hat, sollte sich unter 116117 melden.
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