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Schleswig-Holstein Sparkasse: Lernen, wie Gründer ticken
Nachrichten Schleswig-Holstein Sparkasse: Lernen, wie Gründer ticken
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20:49 24.04.2019
Von Anne Holbach
Sparkassen-Vorstand Götz Bormann (von links), Innovationsberater Theo Hartmann, KN-Geschäftsführer Sven Fricke und Fleet 7-Chef André Nikolski freuten sich über die Kooperation. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Bereits im März waren Start-ups in das ehemalige Druckereigebäude eingezogen, das zu einer großen Bürolandschaft mit viel Glas im Industrial Design umgebaut wurde.

Seit drei Wochen ist nun auch die zweite Etage fertig: Eine große Holztreppe mit Sitzmöglichkeiten führt zur Veranstaltungsfläche mit langem Tresen, Kicker und viel Platz für Besucher.

30 Unternehmen sitzen schon im Fleet 7

Wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, soll sich das Fleet 7 über vier Ebenen und rund 2500 Quadratmetern erstrecken. Inzwischen haben sich rund 30 Unternehmen dort eingemietet.

Sparkasse öffnet sich für neue Arbeitsmodelle

Fleet 7-Chef André Nikolski verkündete gestern, dass der Coworking Space eine besondere Partnerschaft mit der Förde Sparkasse eingeht. Zwei bis drei Tage pro Woche soll Innovationsberater Theo Hartmann von der Bank dort arbeiten.

„Die Sparkasse öffnet sich damit für New Work“, so Nikolski. Das sei für ein Geldinstitut, das vielen regulatorischen Vorgaben unterliege, ein großer Schritt, so Hartmann.

Die Start-ups sollen von der physischen Präsenz eines Bankvertreters in ihrer direkten Umgebung profitieren. „Wir wollen damit für kurze Wege sorgen und uns Expertise für Fragen über Zahlungsflüsse, Steuern oder Kredite ins Haus holen. Das macht den informellen Kontakt einfacher“, sagte Nikolski.

Innovationsberater will Gründungskultur kennenlernen

„Für uns ist es ein wichtiger Faktor zu lernen, wie Gründungskultur funktioniert“, sagte Hartmann. „Wir können unsere künftigen Kunden nur richtig betreuen, wenn wir wissen, wie sie ticken“, fügte Sparkassen-Vorstand Götz Bormann hinzu. „Dafür müssen wir dicht bei ihnen sein.“

Mittelstand und Start-ups sollen sich austauschen

Bei dem Event lernten zudem Mittelständler und Start-ups einander kennen. Deren Vernetzung sei dem Fleet 7 ein Anliegen, so KN-Geschäftsführer Sven Fricke. Junge Unternehmen und etablierte Betriebe sollen im Coworking Space in den Austausch treten und voneinander lernen.

So stellte beispielsweise der Kieler Designdienstleister UXMA – früher bekannt unter dem Namen Ma Design – seine Arbeit vor. Nils Rümmeli präsentierte seine Firma Wofii, die in etwa acht Wochen einen Verleih von 25 Elektrorollern in Kiel starten will. Mit Cap10 zeigte zudem ein Start-up, wie es die Content-Analyse von sozialen Medien für Verlage erleichtern will.

Rund 50 geladene Gäste schauten sich den Coworking Space der Kieler Nachrichten an.

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