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Schleswig-Holstein 18 Menschen starben beim Baden
Nachrichten Schleswig-Holstein 18 Menschen starben beim Baden
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13:19 21.02.2019
In Schleswig-Holstein starben 2018 insgesamt 18 Menschen beim Baden. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Kiel

Mindestens 504 Menschen sind nach Angaben der DLRG im vergangenen Jahr in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Das seien 100 mehr als in 2017 gewesen, teilte die Deutschen Lebensrettungs-Gesesellschaft am Donnerstag in Hamburg mit.

Den Anstieg mit dem herausragenden Sommer zu erklären, sei zu einfach, sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Es könnten leider nicht alle Menschen schwimmen, viele überschätzten sich oder unterschätzten die Gefahren in Gewässern.

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Mehr männliche Badetote als weibliche

407 Badetote waren männlich, 92 weiblich. Bei den übrigen Todesfällen konnte die DLRG das Geschlecht nicht klären. „Ertrinken scheint ein männliches Problem zu sein“, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese.

Die meisten tödlichen Badeunfälle ereigneten sich an Flüssen und Seen. An Nord- und Ostsee starben 25 Menschen, drei weniger als 2017. In den Stränden der Ostsee zählte die DLRG 21 Opfer, an der Nordsee 4.

18 Badetote in Schleswig-Holstein, 16 in Hamburg

Im Vergleich der Bundesländer hatte Bayern mit 89 erneut die meisten Badetoten. Es folgten mit deutlichem Abstand Nordrhein-Westfalen mit 63 und Niedersachsen mit 61. Im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wurden 31 Todesopfer gezählt, eines weniger als im Vorjahr. In Schleswig-Holstein kamen 18 Badende ums Leben, in Hamburg 16 und Bremen 9.

Von KN/dpa

Kristiane Backheuer 21.02.2019
Christian Hiersemenzel 21.02.2019
21.02.2019