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Schleswig-Holstein Dänemark weist mehr als 7000 Menschen bei Grenzkontrollen ab
Nachrichten Schleswig-Holstein Dänemark weist mehr als 7000 Menschen bei Grenzkontrollen ab
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13:14 04.01.2019
Ein Warnschild mit der Aufschrift "Stop - Control" ist während einer Grenzkontrollen am 02.02.2016 an der Grenze zu Krusa (Dänemark) zu sehen.
Ein Warnschild mit der Aufschrift "Stop - Control" ist während einer Grenzkontrollen am 02.02.2016 an der Grenze zu Krusa (Dänemark) zu sehen. Quelle: Lukas Schulze/dpa
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Kopenhagen

Seit dem Beginn der Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze vor drei Jahren ist mehr als 7000 Menschen die Einreise nach Dänemark verweigert worden. Insgesamt 7134 Personen seien bei den Grenzkontrollen zwischen Anfang 2016 und Mitte Dezember 2018 abgewiesen worden, teilte ein Sprecher der dänischen Reichspolizei am Freitag mit.

Zwischen Januar 2016 und Ende Oktober 2018 seien zudem 801 Waffen sichergestellt worden. Unter den Abgewiesenen seien auch Menschen aus anderen EU-Ländern, die sich nicht hätten ausweisen können.

Eigentlich sollte es keine Kontrollen im Schengenraum geben

Als Reaktion auf den großen Andrang von Flüchtlingen und Migranten im Jahr 2015 hatte Dänemark am 4. Januar 2016 damit begonnen, den Einreiseverkehr an der Grenze zu Deutschland und auf den Fährverbindungen zwischen den beiden Ländern zu kontrollieren. Seitdem wurde die Maßnahme mehrmals verlängert, zuletzt bis Mitte April. Begründet wurde das mit der Terrorgefahr für Dänemark.

Die Kontrollen sind umstritten. Die 26 Länder des Schengenraums wollen untereinander eigentlich auf Grenzkontrollen verzichten.

RND/dpa

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