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Schleswig-Holstein Schrecken der Raubfischer in Kiel
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10:31 10.02.2020
Von Frank Behling
Das Fischereikontrollschiff „Lundy Sentinel“ besucht drei Tage Kiel. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Die „Lundy Sentinel“ ist in Kiel. Das 61 Meter lange Inspektionsschiff der EU-Fischereischutzagentur EFCA gilt als  Schrecken der Raubfischer. Nach mehreren Wochen Einsatz auf der Ostsee soll sich die Crew in Kiel ein paar Tage erholen. 

Das Patrouillenschiff der EU-Fischereischutzbehörde EFCA bleibt voraussichtlich drei Tage in der Landeshauptstadt. Die Kieler Agentur Sartori & Berger hat für das Spezialschiff einen Liegeplatz am Sartorikai gebucht.

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Lundy Sentinel überwacht Fischerei in der Ostsee

Die „Lundy Sentinel“ ist seit November auf der Ostsee im Einsatz. Zuletzt hat das Schiff die Fischereiaktivitäten im Bereich östlich von Bornholm überwacht. Zur Kontrolle von Fischereischiffen aller Art besitzt das Schiff ein Boarding Team und drei wendige Einsatzboote.

Das orangerote Schiff gehört der britischen Reederei Sentinel Marine, die mehrere Spezialschiffe dieser Art besitzt und mit der „Lundy Sentinel“ die Ausschreibung der EU-Fischereiagentur gewann. Der Chartervertrag begann 2018 und dauert zunächst vier Jahre. 

Schiff musste umgeflaggt werden

Die „Lundy Sentinel“ musste im Zuge des Brexit deshalb jedoch umgeflaggt worden. Ursprünglich war das Schiff im schottischen Aberdeen beheimatet. Im vergangenen Jahr wurde das Schiff nach Portugal ausgeflaggt. 

Die „Lundy Sentinel“ wurde 2015 auf der chinesischen Werft Fujian Southeast Shipyard Fuzhou gebaut. Das Schiff ist mit 1944 BRZ vermessen und hat eine Tragfähigkeit von 1436 Tonnen.

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