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Schleswig-Holstein Das Schiff bleibt länger in Dienst
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12:00 30.04.2019
Von Frank Behling
Doch noch ein Dock für die „Lübeck“: Die Fregatte der Klasse 122 aus dem Jahr 1990 liegt für eine voraussichtlich letzte Überholung in Bremerhaven. Quelle: Frank Behling
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Lübeck/Rostock

Nach der 2013 vom Verteidigungsministerium festgelegten Außerdienststellungsplanung sollte die „Lübeck“ als vorletzte Fregatte der Klasse 122 eigentlich längst nicht mehr fahren. Der Sommer 2018 war damals als Ende ihrer Dienstzeit festgelegt worden. Die Fregatte „Augsburg“ sollte danach 2019 als letztes der acht Schiffe der Klasse 122 stillgelegt werden. Doch wie so oft bei der Bundeswehr nahm die Entwicklung einen anderen Weg. „Die Fregatten sind die Arbeitstiere der Flotte“, sagt Vizeadmiral Andreas Krause, der Inspekteur der Marine.

Fregatte "Lübeck" bleit drei Jahre länger in Dienst

Wie das Marinekommando in Rostock mitteilt, wurde die Außerdienststellung der „Lübeck“ um drei Jahre verschoben. Grund sind die Probleme mit den Nachfolgeschiffen der Klasse 125. Die Einführung dieser Klasse hängt inzwischen zwei Jahre hinter dem Plan. Da Fregatten knapp sind, investiert das Verteidigungsministerium jetzt noch einmal in die „Lübeck“. Fast 5,4 Millionen Euro kostet die Dockung.

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Neues Patenschiff in Arbeit - diesmal eine Korvette

Für die Patenstadt Lübeck wird es einen fließenden Übergang geben. Mit der Verabschiedung der Fregatte entsteht bereits das neue Patenschiff. In Kiel, Hamburg und Wolgast laufen die Vorbereitungen für den Bau der neuen „Lübeck“. Der Name der Hansestadt soll ab 2024 von einer Korvette über die Meere getragen werden.