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Schleswig-Holstein „Die verschwundene Familie“: Das sagt Barbara Auer über das Verhalten ihrer TV-Rolle
Nachrichten Schleswig-Holstein „Die verschwundene Familie“: Das sagt Barbara Auer über das Verhalten ihrer TV-Rolle
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19:41 08.01.2019
Christensen (Barbara Auer) informiert ihr Team über Fundort des Opfers und das Verschwinden seiner Familie. Quelle: ZDF und Gordon Timpen
Kellenhusen

Im TV-Krimi „Die verschwundene Familie“ mimt Schauspielerin Barbara Auer die Kommissarin Hella Christensen. Im Interview spricht sie über den Erfolg von "Tod eines Mädchens" aus dem Jahr 2015 und das Verhalten ihrer Figur im neuen Film.

Heino Ferch und Barbara Auer ermitteln im ZDF-Zweiteiler „Die verschwundene Familie“ am 7. und 8. Januar gemeinsam. Es ist der Nachfolger von „Tod eines Mädchens“. Gedreht wurde wieder an mehreren Orten im Norden.

Wie erklären Sie sich den Erfolg von "Tod eines Mädchens" im Jahr 2015?

Ich weiß es nicht, aber ich vermute, dass die Zuschauer von der Normalität dieses kleinen Ortes an der Ostsee und seiner Menschen berührt waren, einer kleinen, sehr überschaubaren Welt. Und erst recht werden sie berührt sein, wenn die 14-jährige Tochter einer Freundin der Kommissarin Christensen tot aufgefunden wird und damit diese heile Welt zerbricht.

Was erwartet den Zuschauer im Zweiteiler "Die verschwundene Familie"?

In diesem Zweiteiler ist Hella persönlich noch stärker in den Fall involviert als beim letzten Mal. Das Verschwinden ihrer Nachbarsfamilie fördert Heimlichkeiten zutage, die ihr Familienleben bedrohen und infrage stellen.

Welchen Konflikten muss sich Kommissarin Hella Christensen stellen, als im Ort das nächste große Verbrechen passiert und Kommissar Simon Kessler wiederholt auftaucht?

Hella hat sich gerade entschieden, wegen ihrer Familie ihre Arbeit in Kiel aufzugeben und wieder ganz nach Hause zu ziehen. Sie fährt mit ihrem voll bepackten Auto nach Nordholm und wird in dieser Situation mit einem neuen Verbrechen konfrontiert, muss also erst mal weitermachen. Zum einen ist damit der Konflikt mit ihrem Mann programmiert, der ihr vorwirft, die Familie zugunsten der Arbeit zu vernachlässigen. Und zum anderen begegnet sie bei den Ermittlungen wieder Simon Kessler, mit dem sie bereits in "Tod eines Mädchens" notgedrungen zusammenarbeiten musste. Obwohl sie sich gegenseitig schätzen, macht er ihr auch dieses Mal die Zusammenarbeit nicht immer leicht.

Können Sie das Verhalten der Kommissarin nachvollziehen?

Dass sie Informationen zurückhält, um ihr Familienleben zu schützen? Dass sie an ihrem bisherigen Leben festhält, obwohl es nicht mehr stimmig ist? Ich kann sie verstehen, ja. Es macht Angst, wenn das bisherige, vertraute Leben zerbricht und man noch keine neue Perspektive hat.

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