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Schleswig-Holstein "Ich wurde schon beim Lachen erwischt"
Nachrichten Schleswig-Holstein "Ich wurde schon beim Lachen erwischt"
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06:00 28.02.2019
Von Kristiane Backheuer
Thomas Walde, ZDF-Moderator, am Vorderen Russee in Kiel. Quelle: eis - Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Thomas, wenn man Dich nur aus dem Fernsehen kennt, könnte man meinen, Du gehst zum Lachen in den Keller.

Thomas Walde: Dienstlich stimmt das fast. Zumindest vor der Kamera. Der Job bedingt, dass ich die Leute ernst nehme. Sowohl die Menschen, die in die Sendung kommen, als auch die Zuschauer. Es geht um ernste Themen. Warum soll ich da grinsen? Privat hat mich die eine und der andere durchaus aber schon beim Lachen erwischt.

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Hier in Kiel-Russee, wo wir gleich ein Foto von Dir machen, bist Du aufgewachsen. Ist das Heimat für Dich?

Thomas Walde: Ja. Hier habe ich einen großen Teil meines Lebens verbracht. Meine Eltern leben hier. Und wenn ich – wie heute – Rührei mit Krabben zum Frühstück esse, fühle ich mich wohl. Ich glaube auch, dass die Gegend mich geprägt hat. Ich trage diese Gegend in mir, egal, wo immer ich in der Welt bin. Es ist eine Gegend, in die ich immer wieder gerne zurückkomme.

Macht Dir die derzeitige politische Lage Sorgen?

Thomas Walde: Sie beschäftigt mich, ja. Ich denke auch, dass sie für Journalisten eine Herausforderung ist. Ab 1945 schufen die Alliierten ja den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in West-Deutschland aus den Erfahrungen des Nationalsozialismus’. Daraus erwächst die Aufgabe, einen Beitrag dazu zu leisten, die liberale Demokratie zu pflegen. Ich finde, dessen sollten wir uns auch als Journalisten bewusst sein.

Die lange Version unseres Interviews lesen Sie in der heutigen Donnerstag-Ausgabe der Kieler Nachrichten