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Schleswig-Holstein BKA lässt Zehntausende anschreiben
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Dunkelfeld-Studie: BKA lässt Zehntausende Schleswig-Holsteiner anschreiben

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12:27 20.10.2020
Von Niklas Wieczorek
Tatsächliche Kriminalität, unbekannte Kriminalität, Angst vor Kriminalität: Das BKA befragt auch Bürger in Schleswig-Holstein dazu. Quelle: Silas Stein/dpa (Symbolfoto)
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Kiel

Die bundesweite Befragung hat den Titel "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland", informierte das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein über die Befragung am Dienstag. Das BKA hat dafür das Institut für angewandte Sozialwissenschaft aus Bonn beauftragt.

Deutschlandweit wurden bereits 28.200 Menschen ausgewählt, einige Bundesländer erhöhen die Personenzahl aber selbst noch einmal, um auch eigene Erkenntnisse ableiten zu können – so zum Beispiel Schleswig-Holstein.

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LKA-Studie soll im Bundesprojekt aufgehen

Auch in Schleswig-Holstein sollen die angeschrieben Personen nun anonym und freiwillig über ihre Erfahrungen mit Kriminalität und Furcht davor Auskunft geben. Damit soll das sogenannte Dunkelfeld, also die nicht bekannt gewordene Kriminalität, erhellt werden.

Lesen Sie auch:Die Angst vor Straftaten nimmt zu

"Schleswig-Holstein bringt sich sehr gerne in diese Studie mit ein, weil wir unsere regionale Dunkelfeldforschung auf diese Weise fortsetzen können", erklärte Lars Riesner, Leiter der Kriminologischen Forschungsstelle im LKA.

Schleswig-Holstein macht seit 2015 alle zwei Jahre eine eigene ähnliche Studie, die nun im Bundesprojekt aufgehen soll. Auch die neuesten SH-Ergebnisse von 2019 sollen noch vorgestellt werden, so das LKA.

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