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Schleswig-Holstein E-Sports statt Bundesliga?
Nachrichten Schleswig-Holstein E-Sports statt Bundesliga?
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11:25 29.10.2014
Löst "elektronischer Sport" bald die Begeisterung für echten Fußball ab? Quelle: dpa/ Lukas Schulze
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Die ESL Pro Series ist wie die deutsche Fußballbundesliga für Videospiele. Heute kann man davon ausgehen, dass es sich um eine weitaus größere Anzahl an Mitgliedern handelt. E-Sports ist wie andere Sportarten auch wettbewerbsorientiert und bedeutet übersetzt „elektronischer Sport“. Es wird in Teams oder einzeln gespielt. Die bekanntesten teamorientierten Spiele sind League of Legends und Counterstrike. Starcraft oder Fifa werden hingegen immer alleine gespielt.

 „Ich habe zunächst angefangen YouTube-Videos über League of Legends zu drehen. Irgendwann hatte ich so viele Abonnenten, dass ich ein Turnier veranstaltet und es auch selbst kommentiert habe“, erzählt League of Legends-Kommentator Maxim Markow und beschreibt so seinen Weg zum E-Sport. „Dadurch wurde mir die Möglichkeit gegeben auch andere Turniere wie den Dr.-Pepper-Cup zu kommentieren.“

 E-Sports ist ein stetig wachsendes Phänomen, das es in einigen Ländern wie beispielsweise Korea sogar schon ins Fernsehen geschafft hat. „Dort werden die Spieler als echte ,Popstars’ angesehen“, erzählt Markow. Auch in Deutschland wurde die ESL Pro Series in diesem Jahr erstmalig im Fernsehen ausgestrahlt. Ob sie sich etablieren kann, bleibt offen.

Von Fynn Petersen und Christoph Bogalski, BGG 13, Berufsbildungszentrum Rendsburg-Eckernförde