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Schleswig-Holstein Nach Nazi-Gruß direkt in die Zelle
Nachrichten Schleswig-Holstein Nach Nazi-Gruß direkt in die Zelle
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13:18 23.01.2020
Von Frank Behling
Für den 48-jährigen Mann ging es in eine Ausnüchterungszelle. Quelle: Ulf Dahl (Symbolbild)
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Hamburg

Wie die Bundespolizei Hamburg mitteilte, war der 48-Jährige am Mittwochnachmittag während der Fahrt im IC1500 von Berlin nach Hamburg aufgefallen. In dem Zug soll er sich gegen 15.15 Uhr anderen Fahrgästen in den Weg gestellt haben. Anschließend hob er den rechten Arm zum "Hitlergruß" und brüllte auch noch "Heil Hitler". 

Der Zugbegleiter ging dazwischen und wollte die Fahrkarte des Mannes kontrollieren. Da der Mann keinen Fahrausweis hatte, rief der Zugbegleiter die Bundespolizei. Am Hamburger Hauptbahnhof wartete kurze Zeit später bereits eine Streife der Bundespolizei auf das Eintreffen des Zuges.

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Auf der Wache im Hamburger Hauptbahnhof ergab dann ein Atemalkoholtest einen Wert von über 3,5 Promille, woraufhin der Mann erstmal seinen Rausch in einer Zelle ausschlief. Die Überprüfung der Personalien des Mannes ergab dann die nächste Überraschung.

Gegen den Mann lag eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Kiel vor. Dabei ging es um die Ermittlung des Aufenthaltsortes nach einem Fahrgelddelikt. Der Mann war in Kiel bereits ohne Fahrschein Bus gefahren und hatte sich abgesetzt. Da er keinen festen Wohnsitz hat, wurde jetzt nach ihm gefahndet. 

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