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Schleswig-Holstein „Etwas Besseres als Kiel gibt es nicht!“
Nachrichten Schleswig-Holstein „Etwas Besseres als Kiel gibt es nicht!“
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12:01 20.11.2013
Die THW-Spieler stellten sich den Fragen der jungen Reporter. Quelle: sp
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Kiel

Denken Sie, dass die THW-Mannschaft aus diesem Jahr mit der des letzten Jahres mithalten kann?

 Patrick Wiencek: Ich denke schon, wir haben immer noch eine gute Mannschaft und haben viele neue Spieler dazubekommen. Wir brauchen jetzt natürlich ein bisschen Zeit, bis die Neuen sich eingewöhnt haben, aber bis spätestens Weihnachten werden wir uns blind verstehen. Bisher haben wir ja auch erst zwei Spiele verloren.

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 Was erhoffen Sie sich von dieser Saison?

 Andreas Palicka: Natürlich so viele Titel wie möglich zu gewinnen, wie in jedem Jahr. Das Zwischenziel dieses Jahr ist es, zusammen wie eine fließende Mannschaft zu spielen. Das tun wir im Moment noch nicht. Wir gewinnen zwar die Spiele, aber sind momentan noch nicht zufrieden mit unserer Leistung.

 Wer ist denn der größte Konkurrent um die Deutsche Meisterschaft?

 Wiencek: Ich denke, es ist so spannend wie noch nie, denn es gibt sehr viele Konkurrenten: Berlin, Flensburg, die Rhein-Neckar-Löwen und Hamburg. Dieses Jahr ist es ein bisschen ausgeglichener als in den letzten Jahren, aber wir werden alles daran setzen, um wieder Deutscher Meister zu werden.

 Wie bereiten Sie sich auf das nächste Spiel vor?

 Palicka: Wir haben vor jedem neuen Spiel mindestens eine Videoanalyse. Im Training vor dem Spiel gehen wir immer nochmal die Taktik durch, und wir Torhüter schauen uns Wurfbilder der gegnerischen Spieler an.

 Wie feiern Sie Ihre Siege?

 Manager Klaus Elwardt: Innerhalb der Saison feiern wir nicht, bei wichtigen Siegen wird vielleicht mal ein Bier in der Kabine getrunken, aber gefeiert wird erst am Ende der Saison.

 Was fasziniert Sie so am Handball?

 Wiencek: Naja, es ist unser Hobby und wir haben unser Hobby zu unserem Beruf gemacht. Ich mag besonders die Härte im Spiel.

 Palicka: Handball ist ein fantastischer Sport. Um richtig gut zu sein, muss man seinen ganzen Körper trainieren.

 Wael Jallouz: Auch mir gefällt es, dass man mit dem ganzen Körper arbeitet.

 Wie schwer ist die Umstellung mit der neuen Sprache und dem neuen Klub?

 Jallouz: Die deutsche Sprache ist etwas schwer, aber mit der Mannschaft verstehe ich mich jetzt schon sehr gut.

 War es für Sie eine leichte Entscheidung nach Kiel zum THW zu wechseln?

 Jallouz: Ja, das war es. Kiel ist die beste Mannschaft.

 Wiencek: Ich glaube, wenn man ein Angebot von Kiel bekommt, dann überlegt man nicht lange. Etwas Besseres als Kiel gibt es nicht!

 Palicka: Ja, nach Kiel zu kommen ist eine Herausforderung. Ich weiß noch, als Stefan Lövgren mich angerufen und zum Probetraining beim THW eingeladen hat. Das war das größte in meiner Karriere!

 Was vermissen Sie am meisten aus Ihrer Heimat?

 Wiencek: Ganz klar die Familie!

 Palicka: Ich vermisse auch meine Familie und meine Freunde. Außerdem die schwedische Kebab-Pizza!

 Wiencek: …wird überbewertet…

 Palicka: Sie ist lecker, und so etwas gibt es in Deutschland auch nicht.

 Jallouz: Ich vermisse meine Verwandten, Kollegen und die Sonne!

Von Oguz Ünal, Stefan Weinhardt und Ansgar Steinmetz, Klasse 9a, Hebbelschule