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Schleswig-Holstein Firma aus Siek soll Gülle-Problem lösen
Nachrichten Schleswig-Holstein Firma aus Siek soll Gülle-Problem lösen
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17:49 08.07.2019
Ein Bauer beim Ausbringen von Gülle auf einem Feld. (Symbolbild) Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Berlin/Kiel

Das Bundesforschungsministerium gibt 89 000 Euro für die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Lösung des Gülle-Problems in der Landwirtschaft. Dabei solle Gülle durch chemische, biologische und physikalische Prozesse in ihre Bestandteile wie Phosphor und Stickstoff zerlegt werden, teilte der schleswig-holsteinische CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann am Montag in Berlin mit.

Deutschland hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs in 2018 jahrelang zu wenig gegen Überdüngung und überhöhte Nitratwerte im Grundwasser getan. Das Unternehmen Ewert Consult GmbH in Siek im Kreis Stormarn erhält die Bundesmittel. Es hat sich bisher auf die Rückgewinnung und Abreicherung von Phosphor und Stickstoff aus kommunalen Klärschlämmen spezialisiert.

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Gülle wird zu wertvollem Rohstoff

«Die Auflagen für das Ausbringen und die Lagerung von Gülle werden immer strenger», betonte Brackmann. «Mit Forschung und Entwicklung können wir dieses aber für alle Seiten, die Landwirte, die Umwelt und die Menschen, zufriedenstellend lösen.» Der Problemstoff Gülle werde zu einem wertvollen Rohstoff, wenn seine Bestandteile zu definierten Düngerkomponenten aufbereitet werden.

Das Recycling der Gülle ermögliche es die für die Landwirtschaft wichtigen Nährstoffe gezielt und im richtigen Maß auszubringen. «So können die Stoffkreisläufe in der Landwirtschaft optimiert und die Überdüngung der Böden vielleicht sehr bald beendet werden», sagte Brackmann.

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Von RND/sal

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