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Schleswig-Holstein Ermittler überführen Dating-Betrüger
Nachrichten Schleswig-Holstein Ermittler überführen Dating-Betrüger
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13:09 16.04.2019
Am 4. April wurde ein 30-Jähriger bei einem brutalen Raubüberfall im Flensburger Burgviertel schwer verletzt. Die Polizei sucht weitere Geschädigte und Zeugen. Quelle: Patrick Seeger/dpa
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Flensburg

Der Raubüberfall ereignete sich am Donnerstag, 4. April, gegen 21.15 Uhr. Die Täter ließen nach Polizeiangaben nur aufgrund des Eingreifens von Zeugen von ihrem Opfer ab. Die Staatsanwaltschaft Flensburg stuft die Tat auf Grundlage der bisherigen Ermittlungsergebnisse als versuchten Mord ein.

Am Dienstag, 9. April, gegen 17 Uhr kam es nach Polizeiangaben zu einer weiteren Tat im Bereich der Terrassenstraße in Flensburg. Dem Opfer, einem 53-jährigen Mann, wurde ein vierstelliger Bargeldbetrag geraubt. Bei der Tat wurde der Mann durch einen Faustschlag leicht verletzt.

Tatverdächtige hatten sich bei Dating-Portal als junge Frauen ausgegeben

Die anschließenden Ermittlungen führten zu drei Tatverdächtigen, die sich in einem Dating-Portal durch Anlegen von Fake-Accounts als junge Frauen ausgegeben hatten, um finanziell solvente und kontaktwillige Männer auszurauben. Die Tatverdächtigen lockten ihre Opfer nach Erstkontakt via Internetchat nach Flensburg, um sie dann bei den vereinbarten Treffen mit den vermeintlich jungen Frauen zu überfallen, teilte die Polizei am Dienstag mit. 

Tatverdächtige wurden in Flensburg festgenommen

Die in Flensburg wohnhaften Männer im Alter zwischen 20 und 27 Jahren wurden vergangenen Freitag kurz nach Mitternacht bei dem Versuch, ein weiteres Opfer in Flensburg zu überfallen, von Spezialkräften des Landeskriminalamtes Kiel festgenommen.

Zwei Hauptverdächtige sind am Sonnabend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Flensburg vorgeführt worden, die Untersuchungshaft anordnete.

Geschädigte und Zeugen sollen sich bei der Polizei Flensburg melden

Die Ermittler schließen nicht aus, dass es noch zu weiteren Taten durch die Tatverdächtigen gekommen sein könnte, die noch nicht angezeigt wurden.

Mögliche Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich unter 0461 484 0 bei der Bezirkskriminalinspektion Flensburg, Kommissariat 1, zu melden.

Von KN-online

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