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Schleswig-Holstein SH: Flüchtlingszahl weiter gesunken
Nachrichten Schleswig-Holstein SH: Flüchtlingszahl weiter gesunken
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15:56 09.08.2019
In der Flüchtlingsunterkunft in Boostedt sind momentan einige Plätze frei.  Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Damit kamen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2249 Flüchtlinge, nachdem es im gleichen Zeitraum des Vorjahres 2797 waren, also 548 mehr.

Die drei zugangsstärksten Länder waren auch im Juli der Irak, Syrien und Afghanistan. In den Landesunterkünften in Neumünster, Boostedt und Rendsburg lebten zuletzt 1624 Flüchtlinge. 1323 Plätze blieben frei.

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635 Menschen mussten das Land seit Jahresbeginn wieder verlassen. Im gesamten Jahr 2018 waren es 860. "Schleswig-Holstein kümmert sich um schutzbedürftige Menschen", sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts. "Wer allerdings am Ende unserer rechtsstaatlichen Verfahren kein Bleiberecht erhält, der muss unser Land wieder verlassen." Da sei das Land auf einem guten Weg, wie die Entwicklung der Zahlen zeige.

Menschen aus Irak, Iran und Somalia werden oft abgeschoben

Das Landesamt verwies darauf, dass Asylbewerber aus dem Irak, Iran und Somalia laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht mehr die Voraussetzungen für den Status einer guten Bleibeperspektive erfüllten. Für alle drei Herkunftsländer liege die Schutzquote seit längerem unter 50 Prozent. Das habe für Asylbewerber aus diesen Ländern zur Folge, dass sie seit dem 1. August keinen frühzeitigen Zugang mehr zu Integrations- und Berufssprachkursen bekommen. Nicht betroffen seien unter anderem Menschen, die vor dem 1. August eingereist sind und Geduldete, die keinem aufenthaltsrechtlichen Beschäftigungsverbot unterliegen. Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea hätten weiterhin eine gute Bleibeperspektive.

Von dpa

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