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Schleswig-Holstein Seevogel-Kolonien: Woher kommt der Müll?
Nachrichten Schleswig-Holstein Seevogel-Kolonien: Woher kommt der Müll?
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08:19 07.08.2018
Drei tote Baßtölpel hängen tot in dem roten Felsen der Nordseeinsel Helgoland. Sie haben sich augenscheinlich in den Kunstfasern und Fischernetzresten ihrer einstigen Brutplätze verfangen und erhängt. Quelle: Ingo Wagner/dpa
Helgoland

Hintergrund ist, dass Seevögel für den Bau ihrer Nester neben natürlichem Nistmaterial auch Plastikmüll wie Seil- und Netz-Reste aus der industriellen Fischerei nutzen. Die können im Nest zur tödlichen Falle für die Küken werden, die sich darin verheddern und zu Tode strangulieren oder den Hungertod sterben.

Bislang gebe es kaum Erkenntnisse über die Zusammensetzung und die Herkunft des Plastikmülls in Seevogelnestern sowie dessen Auswirkungen auf Populationsebene, hieß es.

Ziel: Reduktion von Plastik

Aus den Ergebnissen des Forschungsprojektes sollen Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Naturschutz entwickelt werden, die zu einer Reduktion des Plastikeintrags in die Nordsee und damit zum Schutz der Seevögel führen, hieß es.

An dem Projekt sind neben der Naturschutzorganisation „Verein Jordsand“ das Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“, das Büsumer Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) sowie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) beteiligt.

Von dpa

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