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Schleswig-Holstein Brand-Frachter "Kelly" wird abgeschleppt
Nachrichten Schleswig-Holstein Brand-Frachter "Kelly" wird abgeschleppt
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10:52 25.09.2019
Von Frank Behling
Die "Kelly" wird von dem Schlepper "Mustang" nach Tallinn zur Reparatur geschleppt Quelle: Frank Behling
Kiel

Der niederländische Schlepper "Mustang" wird das 132 Meter lange Schiff jetzt bis zum Wochenende nach Tallinn in Estland schleppen. Dort soll das 2004 in den Niederlanden gebaute Schiff wieder repariert werden.

Ermittlungen an Bord der "Kelly" abgeschlossen

Zuvor hatten die deutschen Behörden an Bord des Frachters die Ermittlungen zu dem schweren Seeunfall beendet und alle Aufzeichnungen gesichert. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg will nun innerhalb eines Jahres die Ursache ermitteln.

Die in Malta registrierte "Kelly" war am 6. September 2019 auf der Reise von Rotterdam zum Nord-Ostsee-Kanal in der Elbmündung in eine Notlage geraten. Nach einer Explosion geriet der Maschinenraum des Schiffes in Brand. Der in Kiel gebaute MaK-Antriebsmotor fiel dabei aus.

100 Einsatzkräfte bei Frachter-Brand

Bei dem dann folgenden Großeinsatz rückten über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren, Seenotretter, Rettungsdienst, Polizei und Schifffahrtsverwaltung mit sechs Schiffen aus. Die Gesamteinsatzleitung hatte das Havariekommando in Brunsbüttel.

Der Maschinenraum ist so schwer beschädigt, dass die in Malta registrierte "Kelly" nicht aus eigener Kraft fahren kann, weshalb ein Schlepper aus den Niederlanden beauftragt wurde. Ob es gelingt, die in Kiel gebaute Maschine vom Typ MaK 8M32 wieder zu reparieren, soll sich in Tallinn zeigen.

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