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Schleswig-Holstein Drei Kegelrobben-Heuler in Seehundstation
Nachrichten Schleswig-Holstein Drei Kegelrobben-Heuler in Seehundstation
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17:54 21.12.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Drei Kegelrobben sind in der Heulerstation in Friedrichskoog eingetroffen. Quelle: Wolfgang Runge/dpa
Friedrichskoog

Ein besonderes Schicksal hatte „Kalle“. Ein mächtiger Robbenbulle hatte das Tierbaby am 15. Dezember gebissen, weil er an seiner Mutter interessiert war, sagte Stationsleiterin Tanja Rosenberger. Die Mutter kehrte danach nicht mehr zu ihrem rund zehn Tage alten Sprössling zurück. Ein Seehundjäger brachte den jungen Heuler nach Friedrichskoog.

Mittlerweile ist er wieder so weit genesen, dass er den Quarantänebereich verlassen konnte. In den vergangenen Tagen wurden zwei weitere männliche Kegelrobben-Babys in die Station gebracht, die noch gesund gepflegt werden müssen. Wie bei Seehunden erkennen Muttertiere das Jungtier am Geruch und am Rufen. Es ist daher bei Kegelrobben nicht ungewöhnlich, wenn Jungtiere allein am Strand liegen, sagte Rosenberger.

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